Wenn du wächst, wachsen deine Wurzeln mit

Sabine Hagen • 10. April 2022

"Investieren wir in die Wachstumsbereitschaft der Kitas in Deutschland und geben ihnen die Unterstützung, die sie ganz individuell für ihr Wachstum benötigen, so werden wir eines sehen: eine blühende Landschaft voller Vielfalt, die durch jeden einzelnen, wachstumsbereiten Menschen erst möglich gemacht werden konnte."


Wer meine Inhalte in den letzten Wochen und Monaten verfolgt hat, hat viel über unsere Vergleiche zwischen dem Wachstum eines Samen, bzw. einer Pflanze und der Wachstumsbereitschaft eines Menschen gelesen. 

So individuell und einzigartig wie die Pflanzen in unseren Gärten, auf den Feldern oder in unseren Wäldern sind, so individuell und einzigartig sind wir Menschen. Die Wachstumsbereitschaft jeder und jedes Einzelnen hängt stark von den Rahmenbedingungen, der Unterstützung von außen und unserer eigenen Energie ab. Sind wir ein zartes Pflänzchen in einem dicht gedrängten Wald, so wird unser Wachstum länger dauern, als wenn wir allein auf einer großen Wiese in der Nähe eines Baches stehen. Sind wir ein Mitarbeiter in einem Großkonzern, in welchem die „Mühlen sehr langsam mahlen", wachsen wir langsamer als die Selbständige, die für ihren eigenen beruflichen Erfolg zuständig ist.

Doch eines haben alle gemeinsam: Wurzeln.

Wurzeln sind der Anker der Pflanze, machen über die Hälfte ihrer Größe aus und sind für das menschliche Auge (meist) unsichtbar. 
Wurzeln sind der Anker eines Menschen und prägen ihn ein Leben lang. Man kann die eigenen Wurzeln zwar vor den Blicken der Mitmenschen, vor den Kolleg:innen und Freunden verstecken, doch sie sind da. 

Und sie wachsen weiter.

Im Mittelpunkt von #NewKita steht der wachstumsbereite Mensch. 

Die eigene Wachstumsbereitschaft und der Wille über sich hinauszuwachsen, vielleicht auch der Wunsch „gesehen“ zu werden und sich weiterzuentwickeln ist in der heutigen Zeit so normal wie die Gänseblümchen auf einer Frühlingswiese. Wir erfreuen uns gerade an den ersten Blumen, die sich nach dem Winter zeigen. Wir erfreuen uns an den ersten Knospen, die zeigen, das Wachstum geht weiter, der Frühling kommt. Was wir nicht sehen sind die Anstrengungen, die diese Pflanzen in den letzten Monaten unternommen haben, um jetzt wieder blühen zu können. Die gewachsenen und gesunden Wurzeln, die einen sicheren Stand für die Pflanze geben und gleichzeitig auch den Boden fest zusammenhalten, auf welchem sie stehen. 

Wir sehen die Anstrengungen der letzten Wochen und Monate in den Gesichtern unserer Kolleg:innen, unserer Familien und Freunde, doch wissen wir (noch) nicht, wie sehr sie „gewachsen“ sind. 

Gesunde, mehrjährige Pflanzen oder gar Bäume anzuziehen und diese in ihrem Wachstum zu unterstützen, bedarf eines langen Atem. Mitarbeiter:innen in ihrem Wachstum zu unterstützen ist der gleiche mehrjährige Prozess. Aber was gibt es Schöneres als den eigenen Mitarbeiter:innen und Kolleg:innen beim Wachsen zu zuschauen und sich gemeinsam an den „Früchten“ dieser Arbeit zu erfreuen? Der entscheidende Faktor ist in diesem Moment: 

Möchte man gesunde Pflanzen, mit gesunden und starken Wurzeln, so müssen diese Pflanze im Windschatten heranwachsen können. Andernfalls wird die zarte Pflanze schnell den Stand verlieren und am Ende vom Wind davongeweht. Sind die ersten Wurzeln gebildet und die Pflanze wächst heran, so bildet sich Humus. Dieser ist wiederum ein Nährboden für andere und weitere Pflanzen. Denken wir an den wachstumsbereiten Menschen, so benötigt dieser eine Unterstützung, um wachsen zu können und viel wichtiger, um gesunde Wurzeln zu bilden. 

Wir brauchen jemanden, der an uns glaubt, uns unterstützt und in dessen „Windschatten“ wir uns notfalls stellen können. Um dann selbstverständlich mit geballter Energie loszulegen und über uns hinauszuwachsen. 😊

Ein Gedankenexperiment:

Schließe die Augen und stelle dir eine brachliegende Fläche vulkanischen Gesteins vor. Kaum Pflanzen, alles grau oder gar schwarz, nichts blüht. Und dann siehst du es, hinter einem Mehlpackungs-großem Stein: eine kleine Pflanze. Gerade so hoch, dass die obersten beiden Blätter hinter dem Rand des Steins verschwinden, wenn du dich hinkniest. Es ist windig, doch die Pflanze ist geschützt und wackelt nur ganz leicht im Wind. Die untersten Blätter zittern nicht einmal. 

Das Bild verschwindet und wir spulen ein bisschen in der Zeit vor. Du siehst wieder die brachliegende Fläche vulkanischen Gesteins. Dort, wo die kleine Pflanze hinter dem Stein gewachsen ist, siehst du nun etwas komplett anderes. Diese damals noch kleine Pflanze ist nun ein mittelgroßer Baum. Er steht fest auf dem Boden, hat gesunde Wurzeln gebildet und um ihn herum sind viele weitere Pflanzen, wie Blumen und Gräser gewachsen, der Stein ist nicht mehr zu sehen. Es ist ein komplett anderes Bild und erinnert dich nicht mehr an die damalige „Mondlandschaft“. 

Jetzt springen wir in den frühkindlichen Bildungsbereich. Schließe die Augen und denke an das Bild des gewachsenen Baumes, die Gräser und Blumen. Und nun ersetzt du vor deinem inneren Auge den Baum durch eine:n pädagogische:n Mitarbeiter:in und die Blumen und Gräser durch Kinder. Die Wurzeln, als fester (Qualitäts-) Anker sind nicht zu sehen, doch wissen wir, dass sie da sind. 

Die Kitas in Deutschland versuchen gerade in einer solchen Landschaft, wie zu Beginn unseres Gedankenexperiments, zu wachsen und nicht „weggeweht“ zu werden. Investieren wir in die Wachstumsbereitschaft der Kitas in Deutschland, in die wachstumsbereite, pädagogische Qualität jedes Mitarbeitenden und geben ihm die Unterstützung, die er ganz individuell für sein Wachstum benötigt, so werden wir eines sehen: 

eine blühende Landschaft voller Vielfalt, die durch jeden einzelnen, wachstumsbereiten Menschen und dessen gesundes Wurzelwachstum erst möglich gemacht werden konnte.

Das wahre Potenzial und die Qualität der frühkindlichen Bildung liegt somit selbst für Mitarbeiter:innen und Träger im Verborgenen und gilt es nicht nur sichtbar zu machen, sondern in erster Linie im Wachstum zu unterstützen.

Seid ihr bereit zu wachsen und gesunde Wurzeln zu bilden? 
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Frühkindliche Bildung ist mehr als Betreuung: Sie ist der erste Schritt zu Chancengleichheit, Resilienz und den Kompetenzen, die wir in einer mehr und mehr digitalen Welt dringend brauchen. Die Grundlagen für New Work, Future Skills und Sozialkompetenzen werden bereits in den ersten Lebensjahren gelegt. Doch wir stehen vor einer großen Herausforderung: Der aktuelle #BildungsCrash beeinflusst die Entwicklung unserer Kinder nachhaltig. Wie jüngst im Spiegel berichtet, fehlen gerade in Westdeutschland massiv Kitaplätze, und der Personalnotstand verschiebt sich zunehmend in die Grundschulen. Immer mehr Kinder erhalten nicht die Förderung, die sie für einen erfolgreichen Bildungsweg brauchen. Diese Entwicklung ist fatal – denn digitale Kompetenzen, Kreativität und soziale Fähigkeiten werden bereits in der frühen Kindheit, auch durch die Kitas, angelegt. Technologische Innovationen wie u. a. Googles Veo 3 zeigen, wie schnell sich Arbeits- und Lebenswelten verändern. Die Digitalisierung erfordert nicht nur technische, sondern vor allem soziale und kognitive Fähigkeiten: Empathie, Resilienz und die Fähigkeit, mit Unsicherheit umzugehen. Diese „Future Skills“ werden in Kitas bereits gefördert – doch wir müssen sie erkennen, wertschätzen und weiterentwickeln. Die digitale Transformation mag manchmal überwältigend wirken – vor allem, wenn die Rahmenbedingungen nicht ideal sind. Doch inspirierende Veränderung beginnt im Kleinen: Schon ein kurzer Austausch im Team, ein gemeinsames Ausprobieren neuer Ideen oder das Teilen von Erfolgsgeschichten kann viel bewirken. Es geht nicht darum, alles auf einmal zu schaffen. Jeder kleine Schritt zählt und inspiriert andere. Was bedeutet das für Politik und Eltern? Politik: Setzen Sie auf nachhaltige Bildungsreformen, mehr Personal und eine bessere Ausstattung – und zwar jetzt, nicht erst in zehn Jahren. Eltern: Unterstützt eure Kinder dabei, neugierig zu bleiben und digitale Tools als Werkzeuge zu begreifen. Die digitale Transformation ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Lasst uns die Chancen nutzen, die in frühkindlicher Bildung und innovativer Technologie stecken. Wir brauchen mehr Mut zu Reformen, mehr Investitionen in die Jüngsten – und eine neue Aufmerksamkeit für dieses Zukunftsthema. 💛
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Juli 2025 Der Übergang vom Sommer zum Herbst ist traditionell eine Zeit des Umbruchs in der Kitawelt. Während in einigen Bundesländern die wohlverdienten Sommerferien beginnen, startet andernorts bereits das neue Kitajahr. Es ist die perfekte Phase, um innezuhalten, zu reflektieren und Liegengebliebenes neu zu sortieren. Doch im Kita-Alltag stehen Teams bei Veränderungen oft vor einer metaphorischen Pfütze. Die Frage, die sich dann stellt: Bleiben wir zögernd davor stehen oder wagen wir den Sprung? Kinder überlegen nicht lange – sie nehmen Anlauf und springen mutig hinein. Genau diese kindliche Neugier und diesen Mut brauchen wir auch, wenn wir Kitas zukunftsfähig gestalten wollen. Veränderungen fühlen sich manchmal riesig an. Aber sie beginnen immer mit dem ersten Schritt, mit einem kleinen Sprung – und auch mal mit nassen Füßen. In einer meiner letzten Podcast-Folgen des KI.taqualität® - der Podcast haben es Anja Zettel und Kathrin Stojakovic sehr gut auf den Punkt gebracht und uns an ihrem Sprung in die Pfütze teilhaben lassen: Den Mut, KMK kinderzimmer von einer zentralen zu einer dezentralen Organisation zu entwickeln. Oder, in meinem gern herangezogenen Vergleich mit der Pflanzenwelt: „Die Pflanze sagt ja auch nicht, zack, isch bin feddisch – sondern sie wächst. Erst mit zwei kleinen Blättern, dann immer größer.“ Schritt für Schritt werden aus kleinen Anpassungen große Fortschritte – wie bei der Pflanze, die erst zwei Blätter hat und dann immer mehr wächst. Veränderungen im Team brauchen Zeit, Geduld und manchmal ein bisschen Mut – so wie beim Hineinspringen in eine Pfütze. Jeder Sprung und jedes kleine Blatt zeigen: Wir entwickeln uns weiter. Drei Impulse für Ihr „erstes kleines Blatt“ morgen Sie müssen nicht sofort die gesamte Struktur Ihrer Kita auf den Kopf stellen. Inspirierende Veränderung gelingt am besten durch Mikro-Schritte. Stellen Sie sich im Team folgende Fragen: Wo blockieren wir uns selbst aus Angst vor Fehlern? Wo stünde uns etwas mehr „kindlicher Pfützen-Mut“ gut zu Gesicht? Was ist das kleinste denkbare Projekt? Welches „erste Blatt“ können wir diese Woche pflanzen, ohne das Team zu überfordern? Wie feiern wir kleine Fortschritte? Schauen wir nur auf das Endziel oder schätzen wir bereits das Wachstum der ersten zwei Blätter? Fazit: Jeder Sprung zeigt Entwicklung Veränderungen im Team brauchen Zeit, Geduld und manchmal ein bisschen Mut. Doch jeder Sprung und jedes neue Blatt beweisen: Wir bleiben nicht stehen, wir entwickeln uns weiter. Jetzt sind Sie dran: Wo möchten Sie morgen den ersten Sprung wagen? Was könnte das „erste kleine Blatt“ in Ihrer Kita oder Ihrer Organisation sein?
von Sabine Hagen 11. Juni 2026
10 Jahre Kita-Digitalisierung: Von der „WhatsApp-Gruppe aus der Hölle“ zu echter Transformation Hätten Sie gedacht, dass wir vor genau zehn Jahren noch darüber diskutiert haben, ob Kitas überhaupt eine digitale Infrastruktur brauchen? Als ich vor einer Dekade mit dem Traum begann, eine eigene Kita-App zu entwickeln, war die Rückmeldung aus den Einrichtungen ehrlich, direkt und ernüchternd: „Brauchen wir nicht, dafür haben wir doch eine WhatsApp-Eltern-Gruppe.“ Heute wissen wir: Diese privaten Gruppen haben ihren ganz eigenen Ruf weg – manche nennen sie nicht ganz unberechtigt die „WhatsApp-Gruppe aus der Hölle“. Doch sie waren damals der erste, pragmatische Versuch, Kommunikation zu beschleunigen. Seit diesem Startschuss begleite ich die digitale Transformation in Kitas in ganz unterschiedlichen Rollen: von der Geschäftsführung in Kitas über die Prozessbegleitung bei der Digitalisierung bis hin zu meiner heutigen Position. Nach 10 Jahren in diesem Bereich steht für mich eine Erkenntnis felsenfest: Digitalisierung ist kein Hexenwerk. Es sind die kleinen, mutigen Schritte, die den echten Unterschied im Alltag machen. Und ja, diese WhatsApp-Gruppen haben auch ihren ganz eigenen Ruf – manche nennen sie die „WhatsApp-Gruppe aus der Hölle“. Ein Spruch, der mir ein Schmunzeln entlockt und den man sich glatt an den Kühlschrank hängen könnte. Oder in wie vielen WA-Eltern-Gruppen tummelt ihr euch gerade? Seit diesem Start begleite ich die digitale Transformation in Kitas weiterhin in ganz unterschiedlichen Rollen: Von der Geschäftsführung in Kitas über das Begleiten beim Start in die digitale Transformation, bis hin zu meiner aktuellen Position. Was ich dabei immer wieder sehe: Digitalisierung ist kein Hexenwerk. Es sind oft die kleinen, mutigen Schritte, die einen echten Unterschied machen können – im Alltag, für Teams, Eltern und vor allem für die Kinder. Im Unikum-Blog teilen wir daher regelmäßig praktische und motivierende Beiträge, die genau zeigen, wie Digitalisierung im Kita-Alltag positiv wirken kann – verständlich, praxisnah und mit ganz viel Herz. ➡️ https://lnkd.in/dBd9etN3 Der perfekte Zeitpunkt, sich inspirieren zu lassen – denn: „Digitalisierung heißt nicht Dauerstrom, sondern öfter mal kurz durchatmen und neu starten.“ Ein Satz, den man wirklich gern öfter hören sollte. Also: Schaut gern mal im Blog vorbei und feiert mit mir diesen kleinen, aber feinen 10-jährigen Jubiläumsschritt der Digitalisierung in der Kita! Happy anniversary to me! 🫶
von Sabine Hagen 11. Juni 2026
Bereits 2018 war ich im Austausch mit Bundestagsabgeordneten zum Thema Digitalpakt Kita. Kurzzeitig aufgegriffen, dann wieder verworfen, denn: Wer ist eigentlich zuständig? Mittlerweile haben Bildung und der frühkindliche Bereich zumindest das gleiche Haus auf Bundesebene im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, doch geändert hat sich wenig. Außer ein 4 Mrd. € Sondervermögen für Hochschulen vs. Kitas. Was wir in den ersten 6 Lebensjahren verpassen, holen wir nicht mehr auf. Das ist keine Meinung — das ist wissenschaftlicher Konsens. Und trotzdem behandeln wir Kitas wie eine Aufbewahrungsstelle, die man gelegentlich mit WLAN ausstattet, wenn gerade Geld übrig ist. Ich nenne das nicht Pech. Ich nenne das strukturelle Bildungsvergessenheit. Der #BildungsCrash ist kein Zufall. Er ist eine Folge von Entscheidungen. Jan-Martin Wiarda schreibt das Anfang März ganz treffend in seinem Blogbeitrag zur Verteilung des Sondervermögens: „Hier manifestiert sich ein gesellschaftlicher Trend, dessen Existenz sich immer weniger verleugnen lässt. Eine alternde Gesellschaft interessiert sich immer weniger für ihre eigene Zukunft, sprich: die immer kleiner werdende junge Generation." Das ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis eines strukturellen Ungleichgewichts: Hochschulen sind politisch besser organisiert. Kitas sind fragmentiert, unterfinanziert — und haben keine Lobby, die auf Augenhöhe spricht. Wer in den ersten Lebensjahren nicht investiert, investiert später das Dreifache — in Förderung, Therapie, Nachholen. Das ist kein Meinung. Das ist Bildungsökonomie. Der #BildungsCrash ist kein Zufall. Er ist eine politische Entscheidung. Und ich weigere mich, so zu tun, als wäre das normal. „Christian" war 2022 der meist verbreitete Name unter Vorständen, mein Blogbeitrag hierzu vom 20. Mai aktueller denn je.
von Sabine Hagen 11. Juni 2026
Die Digitalisierung ist längst Teil unseres Alltags, und auch in Kitas gewinnt sie zunehmend an Bedeutung. Dabei geht es nicht nur um den Einsatz von Tablets oder Apps, sondern um die Chance, frühkindliche Bildung gezielt zu unterstützen und gleichzeitig die Qualität der pädagogischen Arbeit zu steigern.
von Sabine Hagen 11. Juni 2026
Was brauchen Kinder, um zu wachsen? Was braucht ein Team, um stark zu bleiben? Und was braucht frühkindliche Bildung, um sich weiterzuentwickeln?
von Sabine Hagen 12. Februar 2026
Für einen erfolgreichen Start und die ersten Schritte in Richtung Digitalisierung braucht man als Leitung und Team vor allem eines: Klarheit. Eine digitale Kita aufzubauen und zu führen darf nie den Fokus von dem abwenden, was die wichtigste aller Aufgaben ist: die Bildung, Förderung, Entwicklung und Betreuung der Kinder in der Kita – und die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern. Genau hier setzt meine Reihe an: 22 Buchstaben. 22 Schlüsselbegriffe. 22 Impulse für digitale Kita-Führung und eine zukunftsorientierte Kita. Digitale Transformation in Kitas beginnt nicht mit der perfekten Software, sondern mit Menschen, die sich trauen, kleine Schritte zu gehen. Mit Leitungen, die zuhören. Teams, die Unterschiede nicht wegdrücken, sondern nutzen. Und mit der Einsicht: Digitalisierung ist kein Extra-Projekt, sondern Teil guter Kita-Qualität – heute und morgen. In meinen LinkedIn-Impulsen und hier im Blog lade ich dazu ein, digitale Entwicklung menschenzentriert zu denken: als gemeinsamen Prozess aus Dialog, Integration, Innovation, Generationenvielfalt, Teamkultur – und vielen weiteren Begriffen, die wir nach und nach miteinander erkunden. Jede Woche kommt ein weiterer Buchstabe hinzu – mit einem kurzen Impuls, einer Einordnung aus dem Alltag und einem kleinen Auftrag, den Leitungen direkt mit in ihre Woche nehmen können. Im Folgenden habe ich alle bisher veröffentlichten Impulse verlinkt – und ergänze sie fortlaufend: >> Für mehr Struktur in diesem Marathon kann ich meine Kita Canvas empehlen, die man sich hier kostenlos als pdf herunterladen kann.<<