Deutschland investiert Milliarden in Digitalpakt Schule. Für Kitas: null.

Sabine Hagen • 11. Juni 2026

Bereits 2018 war ich im Austausch mit Bundestagsabgeordneten zum Thema Digitalpakt Kita. Kurzzeitig aufgegriffen, dann wieder verworfen, denn: Wer ist eigentlich zuständig? Mittlerweile haben Bildung und der frühkindliche Bereich zumindest das gleiche Haus auf Bundesebene im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, doch geändert hat sich wenig.

Außer ein 4 Mrd. € Sondervermögen für Hochschulen vs. Kitas.

Was wir in den ersten 6 Lebensjahren verpassen, holen wir nicht mehr auf. Das ist keine Meinung — das ist wissenschaftlicher Konsens.

Und trotzdem behandeln wir Kitas wie eine Aufbewahrungsstelle, die man gelegentlich mit WLAN ausstattet, wenn gerade Geld übrig ist.

Ich nenne das nicht Pech. Ich nenne das strukturelle Bildungsvergessenheit.

Der #BildungsCrash ist kein Zufall.
Er ist eine Folge von Entscheidungen.


Jan-Martin Wiarda
schreibt das Anfang März ganz treffend in seinem Blogbeitrag zur Verteilung des Sondervermögens:
„Hier manifestiert sich ein gesellschaftlicher Trend, dessen Existenz sich immer weniger verleugnen lässt. Eine alternde Gesellschaft interessiert sich immer weniger für ihre eigene Zukunft, sprich: die immer kleiner werdende junge Generation."

Das ist kein Zufall. Es ist das Ergebnis eines strukturellen Ungleichgewichts: Hochschulen sind politisch besser organisiert. Kitas sind fragmentiert, unterfinanziert — und haben keine Lobby, die auf Augenhöhe spricht.

Wer in den ersten Lebensjahren nicht investiert, investiert später das Dreifache — in Förderung, Therapie, Nachholen.

Das ist kein Meinung. Das ist Bildungsökonomie.

Der #BildungsCrash ist kein Zufall. Er ist eine politische Entscheidung.

Und ich weigere mich, so zu tun, als wäre das normal. „Christian" war 2022 der meist verbreitete Name unter Vorständen, mein
Blogbeitrag hierzu vom 20. Mai aktueller denn je.

von Sabine Hagen 11. Juni 2026
Deutschland steckt in einer Kita-Krise: Hundertausende Erzieher:innen fehlen bundesweit. Dieser dramatische Fachkräftemangel überlastet nicht nur die verbliebenen Fachkräfte, sondern gefährdet auch die Gesundheit und Bildung unserer Kinder. Je mehr Kinder von einer einzelnen Fachkraft betreut werden müssen, desto weniger Zeit bleibt für individuelle Förderung – ein entscheidender Faktor für die Entwicklung unserer Kleinsten. Die Folgen sind alarmierend: Kinder in überfüllten Gruppen erkranken häufiger, und überarbeitete Erzieher:innen melden sich krank. Das führt zu einer Abwärtsspirale – die Qualität der Betreuung sinkt weiter. Langfristig bedeutet das schlechtere Bildungschancen, weniger soziale Förderung und höhere gesellschaftliche Kosten und ein Hashtag#BildungsCrash mit Ansage. Eltern spüren diese Krise täglich: Sie müssen die Betreuungslücken füllen, was zu mehr Stress und finanziellen Belastungen führt. Doch es gibt einen Ausweg: Wir müssen jetzt in die Ausbildung von Fachkräften, bessere Arbeitsbedingungen und die Qualität der Kitas investieren. Jede Investition in die frühkindliche Bildung ist eine Investition in die Zukunft – nicht nur für die Kinder, sondern für uns alle. Wenn wir heute nicht handeln, riskieren wir die Zukunft einer ganzen Generation. Die Politik muss endlich Verantwortung übernehmen und die Kita-Krise bewältigen! Danke an Sandy Rekittke fürs Teilen des CORRECTIV Berichtes vom November 2023. Alle weiteren Quellen in den Kommentaren.
von Sabine Hagen 11. Juni 2026
Frühkindliche Bildung ist mehr als Betreuung: Sie ist der erste Schritt zu Chancengleichheit, Resilienz und den Kompetenzen, die wir in einer mehr und mehr digitalen Welt dringend brauchen. Die Grundlagen für New Work, Future Skills und Sozialkompetenzen werden bereits in den ersten Lebensjahren gelegt. Doch wir stehen vor einer großen Herausforderung: Der aktuelle #BildungsCrash beeinflusst die Entwicklung unserer Kinder nachhaltig. Wie jüngst im Spiegel berichtet, fehlen gerade in Westdeutschland massiv Kitaplätze, und der Personalnotstand verschiebt sich zunehmend in die Grundschulen. Immer mehr Kinder erhalten nicht die Förderung, die sie für einen erfolgreichen Bildungsweg brauchen. Diese Entwicklung ist fatal – denn digitale Kompetenzen, Kreativität und soziale Fähigkeiten werden bereits in der frühen Kindheit, auch durch die Kitas, angelegt. Technologische Innovationen wie u. a. Googles Veo 3 zeigen, wie schnell sich Arbeits- und Lebenswelten verändern. Die Digitalisierung erfordert nicht nur technische, sondern vor allem soziale und kognitive Fähigkeiten: Empathie, Resilienz und die Fähigkeit, mit Unsicherheit umzugehen. Diese „Future Skills“ werden in Kitas bereits gefördert – doch wir müssen sie erkennen, wertschätzen und weiterentwickeln. Die digitale Transformation mag manchmal überwältigend wirken – vor allem, wenn die Rahmenbedingungen nicht ideal sind. Doch inspirierende Veränderung beginnt im Kleinen: Schon ein kurzer Austausch im Team, ein gemeinsames Ausprobieren neuer Ideen oder das Teilen von Erfolgsgeschichten kann viel bewirken. Es geht nicht darum, alles auf einmal zu schaffen. Jeder kleine Schritt zählt und inspiriert andere. Was bedeutet das für Politik und Eltern? Politik: Setzen Sie auf nachhaltige Bildungsreformen, mehr Personal und eine bessere Ausstattung – und zwar jetzt, nicht erst in zehn Jahren. Eltern: Unterstützt eure Kinder dabei, neugierig zu bleiben und digitale Tools als Werkzeuge zu begreifen. Die digitale Transformation ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Lasst uns die Chancen nutzen, die in frühkindlicher Bildung und innovativer Technologie stecken. Wir brauchen mehr Mut zu Reformen, mehr Investitionen in die Jüngsten – und eine neue Aufmerksamkeit für dieses Zukunftsthema. 💛
von Sabine Hagen 11. Juni 2026
Juli 2025 Der Übergang vom Sommer zum Herbst ist traditionell eine Zeit des Umbruchs in der Kitawelt. Während in einigen Bundesländern die wohlverdienten Sommerferien beginnen, startet andernorts bereits das neue Kitajahr. Es ist die perfekte Phase, um innezuhalten, zu reflektieren und Liegengebliebenes neu zu sortieren. Doch im Kita-Alltag stehen Teams bei Veränderungen oft vor einer metaphorischen Pfütze. Die Frage, die sich dann stellt: Bleiben wir zögernd davor stehen oder wagen wir den Sprung? Kinder überlegen nicht lange – sie nehmen Anlauf und springen mutig hinein. Genau diese kindliche Neugier und diesen Mut brauchen wir auch, wenn wir Kitas zukunftsfähig gestalten wollen. Veränderungen fühlen sich manchmal riesig an. Aber sie beginnen immer mit dem ersten Schritt, mit einem kleinen Sprung – und auch mal mit nassen Füßen. In einer meiner letzten Podcast-Folgen des KI.taqualität® - der Podcast haben es Anja Zettel und Kathrin Stojakovic sehr gut auf den Punkt gebracht und uns an ihrem Sprung in die Pfütze teilhaben lassen: Den Mut, KMK kinderzimmer von einer zentralen zu einer dezentralen Organisation zu entwickeln. Oder, in meinem gern herangezogenen Vergleich mit der Pflanzenwelt: „Die Pflanze sagt ja auch nicht, zack, isch bin feddisch – sondern sie wächst. Erst mit zwei kleinen Blättern, dann immer größer.“ Schritt für Schritt werden aus kleinen Anpassungen große Fortschritte – wie bei der Pflanze, die erst zwei Blätter hat und dann immer mehr wächst. Veränderungen im Team brauchen Zeit, Geduld und manchmal ein bisschen Mut – so wie beim Hineinspringen in eine Pfütze. Jeder Sprung und jedes kleine Blatt zeigen: Wir entwickeln uns weiter. Drei Impulse für Ihr „erstes kleines Blatt“ morgen Sie müssen nicht sofort die gesamte Struktur Ihrer Kita auf den Kopf stellen. Inspirierende Veränderung gelingt am besten durch Mikro-Schritte. Stellen Sie sich im Team folgende Fragen: Wo blockieren wir uns selbst aus Angst vor Fehlern? Wo stünde uns etwas mehr „kindlicher Pfützen-Mut“ gut zu Gesicht? Was ist das kleinste denkbare Projekt? Welches „erste Blatt“ können wir diese Woche pflanzen, ohne das Team zu überfordern? Wie feiern wir kleine Fortschritte? Schauen wir nur auf das Endziel oder schätzen wir bereits das Wachstum der ersten zwei Blätter? Fazit: Jeder Sprung zeigt Entwicklung Veränderungen im Team brauchen Zeit, Geduld und manchmal ein bisschen Mut. Doch jeder Sprung und jedes neue Blatt beweisen: Wir bleiben nicht stehen, wir entwickeln uns weiter. Jetzt sind Sie dran: Wo möchten Sie morgen den ersten Sprung wagen? Was könnte das „erste kleine Blatt“ in Ihrer Kita oder Ihrer Organisation sein?
von Sabine Hagen 11. Juni 2026
10 Jahre Kita-Digitalisierung: Von der „WhatsApp-Gruppe aus der Hölle“ zu echter Transformation Hätten Sie gedacht, dass wir vor genau zehn Jahren noch darüber diskutiert haben, ob Kitas überhaupt eine digitale Infrastruktur brauchen? Als ich vor einer Dekade mit dem Traum begann, eine eigene Kita-App zu entwickeln, war die Rückmeldung aus den Einrichtungen ehrlich, direkt und ernüchternd: „Brauchen wir nicht, dafür haben wir doch eine WhatsApp-Eltern-Gruppe.“ Heute wissen wir: Diese privaten Gruppen haben ihren ganz eigenen Ruf weg – manche nennen sie nicht ganz unberechtigt die „WhatsApp-Gruppe aus der Hölle“. Doch sie waren damals der erste, pragmatische Versuch, Kommunikation zu beschleunigen. Seit diesem Startschuss begleite ich die digitale Transformation in Kitas in ganz unterschiedlichen Rollen: von der Geschäftsführung in Kitas über die Prozessbegleitung bei der Digitalisierung bis hin zu meiner heutigen Position. Nach 10 Jahren in diesem Bereich steht für mich eine Erkenntnis felsenfest: Digitalisierung ist kein Hexenwerk. Es sind die kleinen, mutigen Schritte, die den echten Unterschied im Alltag machen. Und ja, diese WhatsApp-Gruppen haben auch ihren ganz eigenen Ruf – manche nennen sie die „WhatsApp-Gruppe aus der Hölle“. Ein Spruch, der mir ein Schmunzeln entlockt und den man sich glatt an den Kühlschrank hängen könnte. Oder in wie vielen WA-Eltern-Gruppen tummelt ihr euch gerade? Seit diesem Start begleite ich die digitale Transformation in Kitas weiterhin in ganz unterschiedlichen Rollen: Von der Geschäftsführung in Kitas über das Begleiten beim Start in die digitale Transformation, bis hin zu meiner aktuellen Position. Was ich dabei immer wieder sehe: Digitalisierung ist kein Hexenwerk. Es sind oft die kleinen, mutigen Schritte, die einen echten Unterschied machen können – im Alltag, für Teams, Eltern und vor allem für die Kinder. Im Unikum-Blog teilen wir daher regelmäßig praktische und motivierende Beiträge, die genau zeigen, wie Digitalisierung im Kita-Alltag positiv wirken kann – verständlich, praxisnah und mit ganz viel Herz. ➡️ https://lnkd.in/dBd9etN3 Der perfekte Zeitpunkt, sich inspirieren zu lassen – denn: „Digitalisierung heißt nicht Dauerstrom, sondern öfter mal kurz durchatmen und neu starten.“ Ein Satz, den man wirklich gern öfter hören sollte. Also: Schaut gern mal im Blog vorbei und feiert mit mir diesen kleinen, aber feinen 10-jährigen Jubiläumsschritt der Digitalisierung in der Kita! Happy anniversary to me! 🫶
von Sabine Hagen 11. Juni 2026
Die Digitalisierung ist längst Teil unseres Alltags, und auch in Kitas gewinnt sie zunehmend an Bedeutung. Dabei geht es nicht nur um den Einsatz von Tablets oder Apps, sondern um die Chance, frühkindliche Bildung gezielt zu unterstützen und gleichzeitig die Qualität der pädagogischen Arbeit zu steigern.
von Sabine Hagen 11. Juni 2026
Was brauchen Kinder, um zu wachsen? Was braucht ein Team, um stark zu bleiben? Und was braucht frühkindliche Bildung, um sich weiterzuentwickeln?
von Sabine Hagen 12. Februar 2026
Für einen erfolgreichen Start und die ersten Schritte in Richtung Digitalisierung braucht man als Leitung und Team vor allem eines: Klarheit. Eine digitale Kita aufzubauen und zu führen darf nie den Fokus von dem abwenden, was die wichtigste aller Aufgaben ist: die Bildung, Förderung, Entwicklung und Betreuung der Kinder in der Kita – und die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern. Genau hier setzt meine Reihe an: 22 Buchstaben. 22 Schlüsselbegriffe. 22 Impulse für digitale Kita-Führung und eine zukunftsorientierte Kita. Digitale Transformation in Kitas beginnt nicht mit der perfekten Software, sondern mit Menschen, die sich trauen, kleine Schritte zu gehen. Mit Leitungen, die zuhören. Teams, die Unterschiede nicht wegdrücken, sondern nutzen. Und mit der Einsicht: Digitalisierung ist kein Extra-Projekt, sondern Teil guter Kita-Qualität – heute und morgen. In meinen LinkedIn-Impulsen und hier im Blog lade ich dazu ein, digitale Entwicklung menschenzentriert zu denken: als gemeinsamen Prozess aus Dialog, Integration, Innovation, Generationenvielfalt, Teamkultur – und vielen weiteren Begriffen, die wir nach und nach miteinander erkunden. Jede Woche kommt ein weiterer Buchstabe hinzu – mit einem kurzen Impuls, einer Einordnung aus dem Alltag und einem kleinen Auftrag, den Leitungen direkt mit in ihre Woche nehmen können. Im Folgenden habe ich alle bisher veröffentlichten Impulse verlinkt – und ergänze sie fortlaufend: >> Für mehr Struktur in diesem Marathon kann ich meine Kita Canvas empehlen, die man sich hier kostenlos als pdf herunterladen kann.<<
von Sabine Hagen 8. April 2025
Ihr kennt sicher diese Situation. Ihr seid mit eurem Kind oder euren Kindern unterwegs, es hat kürzlich geregnet und vor euch auf dem Weg oder der Straße sind ein paar Pfützen. Wer von euch springt hinein, ihr oder das Kind? Wenn Kinder durch die Gegend rennen und in eine Pfütze springen, dann tun sie das nicht aus Leichtsinn. Sie tun es aus Neugier, aus Mut, aus Lebenslust. Sie schrecken nicht vor Dreck zurück – sie erleben ihn. Sie zögern nicht vor dem Sprung – sie fliegen hinein. Und manchmal frage ich mich, wann wir Erwachsenen verlernt haben, so zu handeln. Wann wir begonnen haben, nur noch sichere Wege zu gehen. Besonders in einem System, das längst keine sicheren Wege mehr bietet. Denn was wir im Moment im Feld der frühen Bildung erleben, ist kein leichter Nieselregen – es ist ein Sturm. Ein Sturm, den ich seit Langem als #BildungsCrash bezeichne. Ein Zusammenprall von Ansprüchen und Wirklichkeit, von politischer Ignoranz und pädagogischer Realität, von zunehmender Verantwortung und schrumpfenden Ressourcen. Kitas und Schulen kämpfen mit Personalmangel, mit Bürokratie, mit Erwartungen, die kaum noch erfüllbar sind. Und mitten in diesem Sturm stehen Menschen, die weitermachen. Jeden Tag. Weil sie wissen, wie wichtig ihre Arbeit ist. Weil sie Haltung haben. Weil sie Kinder begleiten – nicht verwalten.
von Sabine Hagen 8. Januar 2025
Die Kita Canvas kann dabei helfen, neue Perspektiven zu entdecken und das eigene "Warum" zu definieren. Sie bietet einen Rahmen, um Herausforderungen strukturiert anzugehen und nachhaltige Lösungen zu finden.
von Sabine Hagen 18. Juli 2023
In den letzten Jahren hat mich immer wieder eine Frage beschäftigt: Warum hat ein Träger Kitas? Nun könnte man meinen dies sei eine ganz einfache Frage und ziemlich offensichtlich. Doch ist es das wirklich? Getreu dem Bestseller von Simon Sinek „Start with Why“ habe ich mich auf die Suche nach einem Kitaträger gemacht, der mir die Frage nach dem eigentlichen „Why“, dem „Warum“ beantwortet und ich bin fündig geworden. Ein großer Dank geht an dieser Stelle raus an Karina Kruse, Gründerin und Geschäftsführerin von KMK kinderzimmer, die nicht gezögert hat, auf diese Frage zu antworten und an Anja Zettel, mit der ich ein wirklich bemerkenswertes und inspirierendes Gespräch führen durfte. „Ein Unternehmen, das nicht weiß, warum seine Kunden und Angestellten loyal sind, kann unmöglich wissen, auf welche Art es neue Mitarbeiter gewinnen und die Loyalität der vorhandenen stärken kann.“ (Simon Sinek) Auch und gerade im frühkindlichen Bildungsbereich herrscht ein massiver Fachkräftemangel . Aus diesem Grund ist es in meinen Augen essenziell und mehr als überfällig, als Kitaträger nach innen zu blicken und sich mit dem eigenen Purpose, den eigenen Werten, der Vision und schlussendlich dem „Why“ auseinanderzusetzen. Das Gründerehepaar, Karina und Melf Kruse, des Kitaträgers KMK kinderzimmer hat sich mit dieser Frage bereits bei der Gründung ihres Unternehmens (2012) auseinandergesetzt. Neben der fehlenden Vereinbarkeit, der fehlenden Modernität von Kitas/bisherigen Trägern und der fehlenden Chancengerechtigkeit, welche die DNA ihres Unternehmens geworden ist, blickten die beiden ebenfalls auf die pädagogischen Bereiche. Doch wie in jeder wachsenden Organisation kommt irgendwann einmal der Punkt, wo die DNA des Unternehmens mit der wachsenden Anzahl der Mitarbeitenden überarbeitet werden muss. Somit nahm sich das Team der KMK kinderzimmer das 10-Jährige Jubiläum im Sommer 2022 zum Anlass, noch einmal „nachzuschärfen“. „Am 16.9. feierten wir unser 10-jähriges Bestehen und nutzten das, um in besonderer Jahrmarktatmosphäre unser eigenes "Wunderland" zu schaffen. Wir haben dort angelehnt an die Story von Alice im Wunderland das Event so gestaltet, dass auch wir gemeinsam auf Identitätssuche gehen und in drei Workshop-Station unser "Why" gemeinsam definieren und auch das How und What erarbeitet.“ (Anja Zettel)