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    <title>a4d52851c233455fb73f28db4c58cd4c</title>
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    <item>
      <title>22 Schlüsselbegriffe -  22 Impulse für eine zukunftsorientierte Kita</title>
      <link>https://www.sabinehagen.de/impulse-fur-eine-zukunftsorientierte-kita</link>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         In diesem Blogbeitrag sammle ich alle meine 22 Impulse zur digitalen Transformation in der frühkindlichen Bildung.
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Für einen erfolgreichen Start und die ersten Schritte in Richtung Digitalisierung braucht man als Leitung und Team vor allem eines: Klarheit.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eine digitale Kita aufzubauen und zu führen darf nie den Fokus von dem abwenden, was die wichtigste aller Aufgaben ist: die Bildung, Förderung, Entwicklung und Betreuung der Kinder in der Kita – und die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Genau hier setzt meine Reihe an:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         22 Buchstaben. 22 Schlüsselbegriffe. 22 Impulse für digitale Kita-Führung und eine zukunftsorientierte Kita.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Digitale Transformation in Kitas beginnt nicht mit der perfekten Software, sondern mit Menschen, die sich trauen, kleine Schritte zu gehen. Mit Leitungen, die zuhören. Teams, die Unterschiede nicht wegdrücken, sondern nutzen. Und mit der Einsicht: Digitalisierung ist kein Extra-Projekt, sondern Teil guter Kita-Qualität – heute und morgen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In meinen LinkedIn-Impulsen und hier im Blog lade ich dazu ein, digitale Entwicklung menschenzentriert zu denken: als gemeinsamen Prozess aus Dialog, Integration, Innovation, Generationenvielfalt, Teamkultur – und vielen weiteren Begriffen, die wir nach und nach miteinander erkunden. Jede Woche kommt ein weiterer Buchstabe hinzu – mit einem kurzen Impuls, einer Einordnung aus dem Alltag und einem kleinen Auftrag, den Leitungen direkt mit in ihre Woche nehmen können.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Folgenden habe ich alle bisher veröffentlichten Impulse verlinkt – und ergänze sie fortlaufend:
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          &amp;gt;&amp;gt; Für mehr Struktur in diesem Marathon kann ich meine
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Kita Canvas
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          empehlen, die man sich
          &#xD;
    &lt;a href="/kitacanvas"&gt;&#xD;
      
           hier kostenlos als pdf herunterladen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          kann.&amp;lt;&amp;lt;
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 18:38:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.sabinehagen.de/impulse-fur-eine-zukunftsorientierte-kita</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wie Kinder, die springen: Warum Qualität in Kitas jetzt Haltung braucht</title>
      <link>https://www.sabinehagen.de/bildungscrash</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Ihr kennt sicher diese Situation. Ihr seid mit eurem Kind oder euren Kindern unterwegs, es hat kürzlich geregnet und vor euch auf dem Weg oder der Straße sind ein paar Pfützen. Wer von euch springt hinein, ihr oder das Kind?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wenn Kinder durch die Gegend rennen und in eine Pfütze springen, dann tun sie das nicht aus Leichtsinn. Sie tun es aus Neugier, aus Mut, aus Lebenslust. Sie schrecken nicht vor Dreck zurück – sie erleben ihn. Sie zögern nicht vor dem Sprung – sie fliegen hinein. Und manchmal frage ich mich, wann wir Erwachsenen verlernt haben, so zu handeln. Wann wir begonnen haben, nur noch sichere Wege zu gehen. Besonders in einem System, das längst keine sicheren Wege mehr bietet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Denn was wir im Moment im Feld der frühen Bildung erleben, ist kein leichter Nieselregen – es ist ein Sturm. Ein Sturm, den ich seit Langem als
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           #BildungsCrash
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          bezeichne. Ein Zusammenprall von Ansprüchen und Wirklichkeit, von politischer Ignoranz und pädagogischer Realität, von zunehmender Verantwortung und schrumpfenden Ressourcen. Kitas und Schulen kämpfen mit Personalmangel, mit Bürokratie, mit Erwartungen, die kaum noch erfüllbar sind. Und mitten in diesem Sturm stehen Menschen, die weitermachen. Jeden Tag. Weil sie wissen, wie wichtig ihre Arbeit ist. Weil sie Haltung haben. Weil sie Kinder begleiten – nicht verwalten.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/dms3rep/multi/Kopie-von-Kopie-von-Die-Macht-der-Technologie-kann-jede-Hu-rde-u-berwinden--wenn-sie-im-Dienste-der-Menschen-und-nicht-des-Profits-steht.-281-29.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Doch auch Bäume, die standhaft im Sturm stehen,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://my.website-editor.net/site/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/wurzeln?preview=true&amp;amp;nee=true&amp;amp;showOriginal=true&amp;amp;dm_checkSync=1&amp;amp;dm_try_mode=true&amp;amp;preview=true&amp;amp;nee=true&amp;amp;showOriginal=true&amp;amp;dm_checkSync=1&amp;amp;dm_try_mode=true&amp;amp;dm_device=desktop" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           brauchen Wurzeln.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und diese Wurzeln wachsen nicht in luftigen Theorien oder normierten Qualitätssiegeln. Sie wachsen dort, wo Menschen echte Bedingungen vorfinden: Zeit, Vertrauen, Verlässlichkeit. Qualität ist nichts, das am Ende eines erfolgreichen Kita-Tages als Bonus oben drauf kommt. Qualität ist das, was bleibt, wenn alles andere wankt. Sie zeigt sich nicht in einem perfekten Konzeptpapier, sondern in einem warmen Blick, in einem gelassenen Team, in einem Kind, das sich traut, Fragen zu stellen.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Wenn wir Qualität so verstehen – als etwas, das im Zusammenspiel wächst – dann denken wir in Molekülen, nicht in Modulen. Im
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://my.website-editor.net/site/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/das-qualitaetsmolekuel?preview=true&amp;amp;nee=true&amp;amp;showOriginal=true&amp;amp;dm_checkSync=1&amp;amp;dm_try_mode=true&amp;amp;preview=true&amp;amp;nee=true&amp;amp;showOriginal=true&amp;amp;dm_checkSync=1&amp;amp;dm_try_mode=true&amp;amp;dm_device=desktop" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Qualitätsmolekül®
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            wird sichtbar, was gute frühkindliche Bildung wirklich trägt: Das Team, die Haltung, die Leitung, die Kinder und ihre Eltern, der Rahmen und und und. Es sind nicht einzelne Elemente, die Qualität sichern, sondern ihr Zusammenspiel. Gerade in Zeiten des Umbruchs zeigt uns dieses Bild: Qualität ist kein starrer Zustand – sie ist ein lebendiger Prozess, in dem alles mit allem verbunden ist. Und dieses Molekül ist in Bewegung, wenn wir springen – nicht wenn wir stehen bleiben.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Genau deshalb kann auch die digitale Transformation Teil der Lösung sein. Nicht, weil sie alles besser macht, sondern weil sie uns Luft verschaffen kann. Ein digitales Tool ersetzt kein Gespräch – aber es kann eins ermöglichen. Eine App ersetzt keine Beziehung – aber sie kann sie sichtbar machen. Die besten Beispiele dafür entstehen nicht im Labor, sondern im Kita-Alltag: Eine Einrichtung dokumentiert mit Tablets, die Kinder fotografieren selbst, die Fachkräfte sparen Schreibzeit, und die Eltern bekommen echte Einblicke in den Tag ihrer Kinder. Die „Blackbox Kita" wird geöffnet. Digitalisierung gelingt dort, wo sie getragen ist von Haltung – nicht von Hype.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Pädagogik war nie ein Beruf der Sicherheit. Sie war immer Bewegung, immer Suchprozess, immer Entwicklung. Sie verlangt Mut, Kreativität – und die Bereitschaft, Fehler nicht als Rückschritt zu sehen, sondern als Teil des Weges. Vielleicht ist das Pfützenspringen deshalb mehr als ein schönes Bild. Vielleicht ist es unsere dringendste Haltung.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Denn springen heißt nicht: sorglos sein. Es heißt: sich nicht lähmen lassen. Es heißt, mit beiden Füßen in die Realität zu steigen – auch wenn es spritzt. Und genau hier können wir von den Kindern lernen. Sie warten nicht auf bessere Bedingungen. Sie springen – weil sie vertrauen. In sich, in andere, in das, was danach kommt. Wenn wir als Erwachsene, als Fachkräfte, als Träger, als politische Entscheider wieder bereit wären, dieses Vertrauen zu teilen, könnten wir gemeinsam etwas bewegen.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Die gute Nachricht ist: Wir müssen das Rad nicht neu erfinden. Wir müssen nur wieder den Mut finden, uns zu bewegen. Und wir dürfen dabei auch mal nass werden. Denn echte Qualität zeigt sich nicht im Trockenen. Sie zeigt sich dort, wo wir den Mut haben, die Komfortzone zu verlassen – für die Kinder, für die Teams, für das System.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Am Ende, wenn wir selbst durch die Pfütze gegangen sind, sehen wir vielleicht zurück – und entdecken etwas Wunderbares: Der Boden ist immer noch da. Und die Wurzeln, die wir unterwegs gebildet haben, tragen uns weiter. Nicht trotz der Unsicherheit, sondern wegen ihr. Nicht weil alles gut war – sondern weil wir gesprungen sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 08 Apr 2025 16:30:41 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.sabinehagen.de/bildungscrash</guid>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Kita Canvas: Kleine Schritte, große Wirkung</title>
      <link>https://www.sabinehagen.de/blog/die-kita-canvas</link>
      <description>Die Kita Canvas kann dabei helfen, neue Perspektiven zu entdecken und das eigene "Warum" zu definieren. Sie bietet einen Rahmen, um Herausforderungen strukturiert anzugehen und nachhaltige Lösungen zu finden.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Von der Idee zu einer gesamten Methode
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          Knapp vier Jahre ist es her, dass die Idee rund um die „Kita Canvas" entstanden ist. Gerade hatte ich mich nach meiner Stelle als Kita-Geschäftsführerin neu orientiert und als Gründerin eines Startups und Betriebswirtin wieder einmal die Business Model Canvas von Osterwalder vor mir liegen. Was, wenn es so etwas für Herausforderungen und Visionen in den Kitas geben würde? Was, wenn es eine einfache Darstellungsform gibt, die Fachkräften oder Kitaleitungen in den Gesprächen mit der Geschäftsführung oder dem Träger als roter Faden dient, um ihre Idee oder den Antrag für eine Neuanschaffung zu unterstützen? Die Idee eine eigene „Kita Canvas" zu entwickeln war geboren.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wenn ich nun über die Reise nachdenke, die die Kita Canvas seit ihrer Entstehung zurückgelegt hat, bin ich begeistert, wie offen und motiviert viele Fachkräfte innerhalb der frühkindlichen Bildung trotz der aktuellen Lage sind und die Kita Canvas anwenden und einsetzen. Dieses einfache, aber kraftvolle Werkzeug hat in den letzten Jahren so viele Kitas inspiriert und verändert – eine Entwicklung, die mich immer wieder mit Ehrfurcht und Dankbarkeit erfüllt. In meinem Blog-Beitrag "
          &#xD;
    &lt;a href="/wenn-der-kitabereich-die-blaetter-haengen-laesst"&gt;&#xD;
      
           Wenn der Kitabereich die Blätter hängen lässt
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          " habe ich darüber geschrieben, wie wichtig es ist, auch in schwierigen Zeiten nicht aufzugeben. Die Kita Canvas kann hier ein wertvolles Instrument sein, um neue Perspektiven zu entdecken.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Der Zauber der kleinen Schritte
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Schöne an der
         &#xD;
  &lt;a href="/kita-canvas"&gt;&#xD;
    
          Kita Canvas
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         ist ihre Fähigkeit, scheinbar unüberwindbare Herausforderungen in machbare Schritte zu zerlegen. Sie ermutigt uns, in kleinen, realisierbaren Etappen zu denken und zu handeln. Hier sind einige Ideen für den Anfang:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         1. Mit etwas Freudigem beginnen: Wie wäre es mit einem gemütlichen Leseeck für die Kinder?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         2. Teamstärken visualisieren: Die Canvas kann verborgene Potenziale im Team aufdecken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         3. Mini-Veränderungen im Tagesablauf planen: Eine tägliche "Dankbarkeitsrunde" könnte Wunder bewirken.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jeder noch so kleine Schritt ist ein Fortschritt – das ist die Essenz der Kita Canvas.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Inspiration aus der Praxis
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In schwierigen Zeiten nicht aufzugeben, ist eine Kunst und vilerorts in deutschen Kitas zu sehen. Die Kita Canvas kann dabei helfen, neue Perspektiven zu entdecken und das eigene "Warum" zu definieren. Sie bietet einen Rahmen, um Herausforderungen strukturiert anzugehen und nachhaltige Lösungen zu finden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Gemeinsam wachsen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Kraft der Kita Canvas liegt auch in der Gemeinschaft, die sie schafft. Jede Einrichtung, die dieses Tool nutzt, trägt zu einem größeren Bild bei. Voneinander lernen, sich gegenseitig inspirieren, über den Tellerrand blicken und gemeinsam wachsen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es ist faszinierend zu sehen, wie unterschiedlich die Canvas in verschiedenen Kitas eingesetzt wird – von der Planung eines gesunden Frühstücks, über die Einführung einer Einarbeitungsmappe für neue Mitarbeitende, bis hin zur Umsetzung von Digitalisierungsprojekten. Die Vielfalt der Anwendungen zeigt die Flexibilität und Stärke dieses Instruments.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Ein Blick in die Zukunft
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Kita Canvas ist mehr als nur ein Planungstool – sie ist Teil einer größeren Vision, die eines zum Ziel hat: Das Potenzial der frühkindlichen Bildung mit all ihren tollen Mitarbeitenden sichtbar zu machen. Innerhalb der Gruppe, der Kita, des Trägers und schlussendlich auch der Gesellschaft. Denn eure Kita kann was! Es geht um nachhaltiges Wachstum, sowohl für Kinder als auch für pädagogische Fachkräfte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Stellen Sie sich eine Zukunft vor, in der jede Kita ihr volles Potenzial entfaltet, in der Teams kreativ und selbstbewusst Herausforderungen meistern und in der Kinder in einer Umgebung aufwachsen, die ständig nach Verbesserung strebt. Mit der Kita Canvas machen wir diese Zukunft Schritt für Schritt zur Realität.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            Ihr nächster Schritt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Fühlen Sie sich inspiriert, Ihre Kita neu zu denken? Die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/kita-canvas"&gt;&#xD;
      
           Kita Canvas
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            kann der Startpunkt für eine spannende Reise sein. Experimentieren Sie damit, teilen Sie Ihre Erfahrungen und lassen Sie sich von den Erfolgen anderer inspirieren.
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Gemeinsam gestalten wir die Zukunft unserer Kitas – denn jede Kita kann was!
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            ---
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
            Dieser Artikel hat Sie inspiriert? Teilen Sie Ihre Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren. Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft der frühkindlichen Bildung gestalten!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 08 Jan 2025 16:40:02 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.sabinehagen.de/blog/die-kita-canvas</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/dms3rep/multi/898C5E88-E4B0-46E9-AC7C-3F995A2978F3-29ee3058-828664ca.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wer, wie, was, wieso, weshalb - WARUM?</title>
      <link>https://www.sabinehagen.de/warum</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         In den letzten Jahren hat mich immer wieder eine Frage beschäftigt:
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Warum hat ein Träger Kitas?
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In den letzten Jahren hat mich immer wieder eine Frage beschäftigt: Warum hat ein Träger Kitas?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun könnte man meinen dies sei eine ganz einfache Frage und ziemlich offensichtlich. Doch ist es das wirklich? Getreu dem Bestseller von Simon Sinek „Start with Why“ habe ich mich auf die Suche nach einem Kitaträger gemacht, der mir die Frage nach dem eigentlichen „Why“, dem „Warum“ beantwortet und ich bin fündig geworden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein großer Dank geht an dieser Stelle raus an Karina Kruse, Gründerin und Geschäftsführerin von KMK kinderzimmer, die nicht gezögert hat, auf diese Frage zu antworten und an Anja Zettel, mit der ich ein wirklich bemerkenswertes und inspirierendes Gespräch führen durfte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ein Unternehmen, das nicht weiß, warum seine Kunden und Angestellten loyal sind, kann unmöglich wissen, auf welche Art es neue Mitarbeiter gewinnen und die Loyalität der vorhandenen stärken kann.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Simon Sinek)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch und gerade im frühkindlichen Bildungsbereich herrscht ein
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://de.statista.com/infografik/29715/umfrage-zu-personalmangel-in-kitas/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           massiver Fachkräftemangel
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Aus diesem Grund ist es in meinen Augen essenziell und mehr als überfällig, als Kitaträger nach innen zu blicken und sich mit dem eigenen Purpose, den eigenen Werten, der Vision und schlussendlich dem „Why“ auseinanderzusetzen. Das Gründerehepaar, Karina und Melf Kruse, des Kitaträgers KMK kinderzimmer hat sich mit dieser Frage bereits bei der Gründung ihres Unternehmens (2012) auseinandergesetzt. Neben der fehlenden Vereinbarkeit, der fehlenden Modernität von Kitas/bisherigen Trägern und der fehlenden Chancengerechtigkeit, welche die DNA ihres Unternehmens geworden ist, blickten die beiden ebenfalls auf die pädagogischen Bereiche. Doch wie in jeder wachsenden Organisation kommt irgendwann einmal der Punkt, wo die DNA des Unternehmens mit der wachsenden Anzahl der Mitarbeitenden überarbeitet werden muss. Somit nahm sich das Team der KMK kinderzimmer das 10-Jährige Jubiläum im Sommer 2022 zum Anlass, noch einmal „nachzuschärfen“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Am 16.9. feierten wir unser 10-jähriges Bestehen und nutzten das, um in besonderer Jahrmarktatmosphäre unser eigenes "Wunderland" zu schaffen. Wir haben dort angelehnt an die Story von Alice im Wunderland das Event so gestaltet, dass auch wir gemeinsam auf Identitätssuche gehen und in drei Workshop-Station unser "Why" gemeinsam definieren und auch das How und What erarbeitet.“ (Anja Zettel)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/dms3rep/multi/Wirtschaft+%28Christian%29+Fru-hkindliche+Bildungseinrichtungen+Kinder+Anerkennung-+dass+gelebte+Vereinbarkeit+von+Familie+und+Beruf+das+Ma%C3%9F+aller+Dinge+und+nicht+nur+ein+Slogan+fu-r+die+Unternehmenswebsite+sein+sollte-2.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          „Durch Vertrauen entsteht Wert – echter Wert, der nicht nur in Geld messbar ist. Wert ist per definitionem eine Folge von Vertrauen. Man kann niemand vom eigenen Wert überzeugen, so wie man niemand überzeugen kann, jemand zu vertrauen. Vertrauen gewinnt man, indem man kommuniziert und zeigt, dass man dieselben Werte und Überzeugungen teilt. Man muss über das WARUM sprechen und es mit dem, WAS man tut, belegen. WARUM ist nichts als Glaube, wiederum das WIE und die Handlungen, mit denen wir den Glauben umsetzen, und das WAS sind die Ergebnisse dieser Handlungen. Wenn alle drei im Gleichgewicht sind, dann wird Vertrauen aufgebaut und Wert wahrgenommen.“
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         (Simon Sinek)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vielerorts werden Kitas aus dem Boden gestampft und die Anzahl frühkindlicher Bildungseinrichtungen wächst von Jahr zu Jahr, doch fehlen laut einer
         &#xD;
  &lt;a href="https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2022/oktober/2023-fehlen-in-deutschland-rund-384000-kita-plaetze" target="_blank"&gt;&#xD;
    
          Prognose der Bertelsmann Stiftung
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         bzw. einer
         &#xD;
  &lt;a href="https://www.zdf.de/nachrichten/politik/kitaplaetze-fehlen-mangel-linke-100.html" target="_blank"&gt;&#xD;
    
          Anfrage der Linken an das BMBFJ
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         in diesem Jahr knapp 400.000 Kitaplätze und deutschlandweit 98.600 Fachkräfte für die Arbeit in frühkindlichen Bildungseinrichtungen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein Alarmsignal auf allen Ebenen (Träger, Mitarbeitende, Eltern, Politik, Wissenschaft), das zügig angegangen werden muss. Doch, was tun? Wo anfangen?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Start with Why ist nicht nur eine Möglichkeit, sich mit der eigenen Identität der Organisation auseinanderzusetzen, es ist gerade in Zeiten der Krise enorm wichtig sich damit zu befassen, WARUM man tut, was man tut und
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          &amp;gt;&amp;gt;Menschen zu finden, die glauben, woran Sie glauben! &amp;lt;&amp;lt;
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          „Betrachten wir nun, was eine Firma ist. Eine Firma ist eine Kultur. Eine Gemeinschaft von Menschen, die sich aufgrund von gemeinsamen Werten und Überzeugungen gebildet hat. Es sind nicht die Produkte und Dienstleistungen, die eine Firma zusammenhalten. Nicht Größe und Macht machen eine Firma stark, es ist ihre Kultur – der ausgeprägte Sinn für gemeinsame Werte und Überzeugungen, die alle teilen – vom Vorstandsvorsitzenden bis zum Rezeptionisten. Also kann es nicht das Ziel sein, einfach jemanden einzustellen, der bestimmten Anforderungen entspricht, sondern Menschen, die an dasselbe glauben wie wir glauben.“
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  
         (Simon Sinek)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bei KMK kinderzimmer sah dieser Schritt so aus: Im Anschluss an das großartige Jubiläums-Event, mit 600 Menschen und vielen inspirierenden Workshops, wurden „alle Ergebnisse verdichtet und in eine "Cultural Story" sowie das Modell von Simon Sinek überführt. Wir hatten im Ergebnis also den partizipativ erarbeiteten Dreiklang und Antworten auf die Fragen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         - Warum sind wir in dieser Welt? Was tun wir für die Welt?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         - Wie erreichen wir das und wir verhalten uns dabei?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         - Was ist unser konkretes Produkt/Dienstleistungsversprechen im täglichen Erleben?“ (Anja Zettel)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
           
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Nun könnte man meinen, dass dieser Schritt natürlich nur sinnvoll ist, wenn man ein großer Kitaträger ist und eine vergleichbare Anzahl an Mitarbeitenden hat (&amp;gt;800). Doch weit gefehlt. Sich mit dem eigenen WARUM auseinanderzusetzen ist nicht abhängig davon, wie groß die eigene Organisation ist. Im wirtschaftlichen Kontext befassen sich die meisten Startups erst einmal mit ihrem WARUM. Wenn ich weiß, warum ich tue, was ich tue, kann ich dies in meiner täglichen Arbeit mit Kolleg*innen oder Kund*innen ganz anders leben. Die Frage nach dem WARUM stellt sich nicht ab einer bestimmten Mitarbeiter*innenanzahl. Sie stellt sich dann, wenn die Führungsebene, die Trägervertreter*innen und Geschäftsführer*innen bereit sind, sich mit der eigenen Kultur auseinanderzusetzen und die „Hosen runterlassen!“
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Das Team von KMK kinderzimmer hat sich auf diesen Weg eingelassen und im nächsten Schritt aus den Ergebnissen mit allen Führungskräften ein Kulturmodell entwickelt, welches im Anschluss allen Mitarbeitenden vorgestellt wurde.  
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          „Das passierte dann ab März dieses Jahres in individuellen Workshops - jede Führungskraft hat mit ihrem Team die Ergebnisse der Workshops durchgesprochen und in Gruppenarbeiten konkrete Ideen zur Umsetzung und Anwendung erarbeitet. Alle Ergebnisse wurden dokumentiert und erneut allen zugänglich gemacht.“
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Die Wertschätzung, welche den Mitarbeitenden in diesem Prozess entgegengebracht wird und wurde ist in vielen Kitas noch nicht angekommen. Die Kultur eines Unternehmens, auch einer Kita und des Trägers, wird von den Menschen gemacht, die dort arbeiten. Nur wer sich mit den Werten, den Zielen, dem Purpose, der Vision und dem WHY identifizieren kann, wird auch als Mitarbeiter*in bleiben und dort weiter wachsen wollen.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Also stellen Sie sich an dieser Stelle die Frage: Kennen Sie das WARUM Ihrer Kita?
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ich danke an dieser Stelle dem Team von KMK kinderzimmer, dass mir einen so detailierten Blick gewährt hat und bin mir sicher, dass auch noch die letzten Schritte dieses riesigen Prozesses gemeistert werden.
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 18 Jul 2023 06:51:42 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.sabinehagen.de/warum</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/dms3rep/multi/Wirtschaft+%28Christian%29+Fru-hkindliche+Bildungseinrichtungen+Kinder+Anerkennung-+dass+gelebte+Vereinbarkeit+von+Familie+und+Beruf+das+Ma%C3%9F+aller+Dinge+und+nicht+nur+ein+Slogan+fu-r+die+Unternehmenswebsite+sein+sollte-3.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Warum wir in Deutschland ein Kinderministerium benötigen</title>
      <link>https://www.sabinehagen.de/warum-wir-in-deutschland-ein-kinderministerium-benoetigen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wer die Schlagzeilen in den letzten Wochen und Monaten verfolgt hat, dem wurde schnell eines klar: Deutschland hat ein Problem mit Kindern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Föderalismus tut sein Übriges. Zwischen Digitalpakt Schule, aber keinem Digitalpakt für Kitas, dem Sprachgebrauch von Betreuung in Kitas, aber von Mittagsbetreuung in der Schule und der Forderung nach einem "Bildungsfonds", der vermutlich ebenfalls wieder die Kleinsten in der Gesellschaft außer Acht lässt, gehen weitere folgendschwere Herausforderungen einher:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Kinderarmut – Depressionen und Ängste bei Kindern – Kinderrechte – Bildungssystem,
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         um nur ein paar Buzzwords zu nennen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die Probleme, aber vor allem die weitreichenden Folgen, die sich aus den aktuellen Herausforderungen im Jahr 2023 und dadurch für die Zukunft ergeben (werden) sind immens:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Fakt 1)
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wer in jungen Jahren eine Psychotherapie benötigt hat ein massives Problem in den späteren, berufstätigen Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu erhalten. Dieses Problem ist seit Jahren bekannt und wird die Kinder und Jugendlichen, die aktuell auf Grund der Corona-Pandemie massive psychische Probleme haben, vor gravierende Schwierigkeiten im späteren Berufsleben stellen (1).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Fakt 2)
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Die frühe Kindheit ist eine besonders sensible Phase rasanter körperlicher, kognitiver, sozialer und emotionaler Entwicklung. In diesen ersten Jahren werden die Grundlagen für späteres Lernen gelegt. Frühkindliche Förderung und Erziehung besitzt somit ein besonderes Potenzial für die Entwicklung eines Kindes und den lebenslangen Lernprozess.“ (UNESCO)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Als Global Goal bis 2030 gilt:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „4.2
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bis 2030 allen Mädchen und Jungen den Zugang zu hochwertiger frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung sichern, die ihnen einen erfolgreichen Übergang in die Schule ermöglichen.“ Doch in Deutschland wird nicht von der frühkindlichen Bildung, sondern von der Betreuung gesprochen, die einem Zweck dient: Nämlich dass Arbeitnehmer*innen ihrer Arbeit nachgehen können.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Fakt 3)
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Marketing wird von der „Generation alpha“ gesprochen. Die Altersgruppe, der in den Jahren 2010-2025 geborenen Menschen. Als erste und bis lang einzige Generation die komplett im 21. Jahrhundert aufwächst und für die die Digitalisierung kein Neuland ist. „2025, wenn das letzte Generation-Alpha-Baby das Licht der Welt erblickt, werden sie 2,5 Milliarden Menschen stellen. Sie bis dahin im Marketing zu ignorieren, wäre schlicht: dumm. (2)“ Ein ignorieren dieser kleinen Menschen und deren Rechte, auch auf zeitgemäße Bildung und Werkzeuge ebenfalls.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In den letzten Wochen und Monaten spitzt sich nicht nur die Situation in der frühkindlichen Bildung zu. Kinder, deren Rechte, aber vor allem die psychische Gesundheit, sind nach wie vor Themen wie wir sehen, die zu oft vergessen oder ignoriert werden. Werfen wir ein Blick in den weiteren Bildungsverlauf und die unterschiedlichen Bereiche, in welchen Kinder ab Geburt „unterwegs“ sind, dann gebe ich folgende Bereiche zur Diskussion (ein erster Entwurf versteht sich), die in meinen Augen in einem eigenständigen Kinder(- und Jugend-)ministerium auf Bundesebene verankert sein sollten:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          1. Kinderrechte und -grundsicherung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kinderrechte müssen im Grundgesetz verankert und eine Umsetzung/Einhaltung der Rechte bundesweit verfolgt werden. Des Weiteren gilt es Kinder finanziell abzusichern und die Kindergrundsicherung weiter zu forcieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          2. Bildung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Von Geburt bis zum Ende der schulischen Bildung benötigt es eine gemeinsame Kraftanstrengung und entsprechende Weiterentwicklung des deutschen Bildungssystems. Hierzu zählen ebenfalls die Bereiche des Qualitätsmanagements, sowie der Transfer von Forschung und Praxis.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          3. Resilienz
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mehr Aufmerksamkeit und zusätzliche Investitionen in den Bereich Resilienz für die zuständige Altersgruppe. Siehe Fakt 1)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          4. Prävention (ganzheitlich)
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fokus auf die psychische und physische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Siehe Fakt 1).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          5. Organisationsentwicklung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Basierend auf den unterschiedlichen Generationen (Stichwort: „Gen alpha“) müssen Bildungseinrichtungen und die entsprechenden Ausbildungsgänge weiterentwickelt, angepasst und mit zeitgemäßen Werkzeugen ausgestattet werden. Parallel dazu werden Kollaborationen in Ausbildungsstätten und Wirtschaftsunternehmen aufgebaut, um lebenslanges Lernen und den beruflichen Erfolg dieser Generationen zu ermöglichen (Lernräume schaffen, etc.).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          6. Umwelt
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kinder und Jugendliche sind die Generationen, die mit den ökologischen Entscheidungen der älteren Generationen umgehen müssen und massiv vom Klimawandel betroffen sein werden. Neben der Verankerung von BNE im Bildungsbereich ist eine Mitsprache des Kinderministeriums, der jungen Generationen auch auf politischer Ebene wichtig, da sie noch nicht wahlberechtigt sind.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Es wurde kein Alt-Text für dieses Bild angegeben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kinderministerium Deutschland - Sabine Hagen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nun könnte man meinen, was braucht es dafür ein eigenständiges Ministerium, wenn die einzelnen Bereiche doch bereits gut in den anderen Ministerien auf Bundes- oder Länderebene aufgehoben sind.... sind sie das wirklich?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wichtig ist hier noch die Erklärung aus Tashkent vom 16. November 2022 zu erwähnen und deren Fokus auf die frühkindliche Bildung, sowie die Forderung nach Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte und Forderung von Innovationen aus wissenschaftlicher Forschung, um den Bereich einer erfolgreichen Transformation zu unterziehen :
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           "9. Clarifying the scope and definition of ECCE as follows: (1) early childhood encompasses the period up to age 8, (2) ECCE recognizes the holistic nature of child development, encompassing early cognitive and social development, which requires foundational learning, responsive care, nutrition, health, safety, protection, and play, and (3) ECCE contributes to an individual’s well-being and capacity to learn, school readiness, academic achievement, lifelong learning, and meaningful employment and, within society, greater gender equality, sustainable development, and global citizenship." (3)
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich freue mich auf die Diskussion und Meinungen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         #KinderMinisterium #NewKita
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         -------
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Quellen:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          (1) https://www.watson.de/leben/nah%20dran/361850161-therapie-wird-bei-bu-versicherung-zum-verhaengnis-ein-drastischer-schritt-hilft , https://www.br.de/nachrichten/bayern/depressionen-aengste-psychische-probleme-schulpsychologen-alarm,TVrRxY1
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          (2) https://www.wuv.de/Exklusiv/Specials/Agile-Marktforschung/Wer-ist-eigentlich-diese-Generation-Alpha)
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          (3) https://euimg.vfairs.com/uploads/vjfnew/10000082/content/files/1668595494tashkent-declaration-en-pdf1668595494.pdf
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/dms3rep/multi/Kopie+von+Kopie+von+Die+Macht+der+Technologie+kann+jede+Hu-rde+u-berwinden-+wenn+sie+im+Dienste+der+Menschen+und+nicht+des+Profits+steht.%285%29.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 23 Feb 2023 11:41:31 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.sabinehagen.de/warum-wir-in-deutschland-ein-kinderministerium-benoetigen</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/dms3rep/multi/7.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/dms3rep/multi/7.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Future Skills made with love</title>
      <link>https://www.sabinehagen.de/futureskills</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Man stelle sich vor, die Grundlagen für das
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Neue Arbeiten
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         ,
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Future Skills
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         und
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Sozialkompetenzen
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         würden bereits in den ersten Lebensjahren gelegt. Was wäre das für eine zukünftige Gesellschaft, eine Wirtschaft, in der wir leben würden?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was für viele abstrakt klingen mag ist bereits seit mehreren Jahren fest in der #frühkindlichenBildung, den Kindertageseinrichtungen, verankert. Doch es scheint niemanden auf Länder- oder Bundesebene zu interessieren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Würden wir (endlich!) nicht nur in die #Bildung investieren, bestenfalls nicht nach dem Gießkannen-Prinzip, sondern die Chance sehen, die mit dieser Investition einhergeht, was wäre das für eine Zukunft?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         In vielen Magazinen, Artikeln oder Beiträgen liest man aktuell die Future-Skills, die zukünftig benötigt werden, um auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen und erfolgreich zu sein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Prof. Dr. Yasmin Weiß
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         sagt hierzu beispielsweise im aktuellen
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          STRIVE Magazine
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         auf die Frage, ob #Sozialkompetenz eine Future-Skill sei:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Unbedingt! Wir brauchen Sozialkompetenzen wie Empathie, Resilienz oder die Fähigkeit, tragfähige zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen in dieser von starken Veränderungen bestimmten, schwierigen Welt. Wenn ich diese Sozialfähigkeiten mit technologischer Kompetenz paare, dann entwickele ich eine kraftvolle Wirkung.“
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Neue Narrative
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         schreibt in der Ausgabe #16 über Räume und wie sich die Arbeitswelt in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten verändert hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         „Der Raum als dritter Erzieher“. Nach diesem Prinzip wird vielerorts eine Kita geplant, umgestaltet und bestenfalls qualitativ eingeschätzt (Stichwort Kinderperspektive).
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was nun für das heutige New Work, Neues Arbeiten und die #FutureSkills als Neuheit gilt, ist seit Jahren in der frühkindlichen Bildung verankert. Wann schätzen wir diesen Wert und investieren in die Entwicklung, Qualität und vor allem Zukunft der Bildung?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Kitas sind Bildungseinrichtungen und arbeiten nach den entsprechenden, auf Länderebene (Danke Föderalismus) vorgegebenen, Bildungs- und Erziehungs-/Orientierungsplänen. Dort festgeschrieben sind auch der Erwerb von Kompetenzen, wie der Sozialkompetenz, oder der Bereich der Resilienz.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wir verlangen von Kindern und Jugendlichen, dass sie fit sind für die Zukunft, für den Arbeitsmarkt, um Steuer zahlen zu können und als Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Schon Benjamin Franklin wusste: „
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen.
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         “
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Investieren wir also in die vorhandenen 59.323 Kitas (Einrichtungen von 0-14 Jahren), die über 800.000 Fachkräfte (ja, auch diese haben es verdient ordentliche Räumlichkeiten zu haben und ihre Wachstumsbereitschaft weiterzuentwickeln) und 3,9 Mio. Kinder, die dort gefördert und gebildet werden, so wird eine Erweiterung des Kompetenzerwerbs in späteren Jahren erleichtert und die Kinder gleichzeitig in ihrer Resilienz und #mbiguitätstoleranz gestärkt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Easy, oder nicht? :-)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Zitat: ZEIT ONLINE (2012): Bildung wirkt langsam, aber mächtig
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         ------
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         #oecd
        &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/dms3rep/multi/Kopie+von+Kopie+von+Die+Macht+der+Technologie+kann+jede+Hu-rde+u-berwinden-+wenn+sie+im+Dienste+der+Menschen+und+nicht+des+Profits+steht.%281%29.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 20 Jan 2023 11:32:33 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.sabinehagen.de/futureskills</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/dms3rep/multi/3.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/dms3rep/multi/3.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wenn der Kitabereich die Blätter hängen lässt</title>
      <link>https://www.sabinehagen.de/wenn-der-kitabereich-die-blaetter-haengen-laesst</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          oder: Was haben Kitas und unser Kaffeebäumchen gemeinsam?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die letzten Monate haben wir uns an unserem grünen Kaffeebäumchen sattgesehen. Wir haben uns darüber gefreut, wie gut es gewachsen ist, dass es zum Allerersten mal Früchte entwickelt hat und die Kaffeekirschen nun ausreifen.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Doch seit geraumer Zeit geht es unserem Kaffeebäumchen nicht gut. Die Blätter werden braun, fallen ab und Schädlinge haben unser Bäumchen befallen. Die Wurzeln haben durch zu viel Staunässe Schaden genommen. Eisern trägt es weiter seine Früchte und versucht mit aller letzter Kraft diese ausreifen zu lassen. Es entwickelt sogar immer weiter neue Früchte.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was bleibt uns nun übrig?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
             1. Die Kaffeekirschen ernten, die rohen Kaffeebohnen wieder ansäen, in ein neues Wachstum 
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
                investieren und versuchen, dass es diesmal überlebt?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
            2. Oder schaffen wir es das Kaffeebäumchen wieder aufzupäppeln?
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Beides braucht Zeit, Geld, Geduld und viel Anstrengung, denn im Status Quo ist unser Kaffeebäumchen ca. 1,60m groß gewachsen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Was also tun? Alles „Einstampfen“, die Pflanze im Stich lassen und sich auf etwas Neues, Unvoreingenommenes konzentrieren und in den nächsten Jahren ein neues Kaffeebäumchen wachsen lassen? Würden wir dann etwas aus unseren Fehlern lernen oder wissen, woran es wirklich gelegen hat, dass der Zustand unseres Bäumchens aktuell so schlecht ist? Ein „Weiter so“ ist definitiv keine Option. Das zeigt uns unsere Pflanze gerade deutlich.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wer mich und meine Inhalte in den letzten Jahren aufmerksam verfolgt hat weiß, dass ich gerne die Natur und vor allem das Pflanzenwachstum für einen Vergleich mit dem frühkindlichen Bildungsbereich heranziehe.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Unser Kaffeebäumchen ist seit Jahren Teil unserer Familie. Die Kitas sind als erste außerfamiliäre Einrichtung ebenfalls ein Teil der meisten Familien. Die Kinder wachsen dort auf, werden gefördert, gebildet, haben ein zweites zu Hause, haben dort Freunde gefunden. Dort geht es ihnen gut. Sie können dort wachsen und sich (bestenfalls) individuell entwickeln. Sie sind die reifen Früchte, die als Vorschulkinder am Ende der Kitazeit von der Pflanze „abgeworfen“ (mancherorts auch „rausgeworfen“ :-)) werden.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Dem Kitabereich geht es nicht gut, genau wie unserem Kaffeebäumchen. Die Rahmenbedingungen passen nicht. Zu Vieles, was die Wurzeln angreift und was an äußeren Einflüssen auf die Blätter, die Zweige und die Stämme schädlich wirkt. Alles das wirkt nicht über Nacht, sondern über mehrere Monate oder Jahre hinweg auf die Pflanze ein und wird nun sichtbar. Genau wie im Kitabereich.
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die letzten Monate und Jahre schlechter Behandlung, unzureichender Rahmenbedingungen und nett gemeinte Unterstützung nach dem "Gießkannen-Prinzip" zeigen nun vollends ihre Auswirkungen. Kitas müssen Gruppen oder ganz schließen, weil das Personal fehlt. Öffnungszeiten müssen reduziert werden, weil zu viele Mitarbeitende krank sind (ich empfehle den Artikel "Es ist doch nur Schnupfen") und trotzdem halten viele Fachkräfte noch weiter daran fest und kämpfen eisern dafür, dass sich die kleinen Früchte, die kleinen Menschen, weiterentwickeln und schlussendlich „ausreifen“ können. Die Energie bräuchten sie jedoch für ihr eigenes Wachstum und dafür gesund zu werden. Dafür, dass die eigenen Blätter nicht braun und welk werden und schlussendlich abfallen, weil keine Kraft mehr da ist sie zu halten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was es jetzt braucht, ist keine Gießkanne mit ein bisschen Dünger versetzt, sondern eine Kraftanstrengung, um diese Pflanze, den Kitas und ihren Mitarbeitenden in Deutschland, wieder zur eigenen Blüten- und Blätterpracht zu verhelfen. Denn schlussendlich ist das Ziel eine gesunde Pflanze zu haben, die viele reife Früchte hervorbringt, oder etwa nicht?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Vor ein paar Monaten habe ich einen Artikel über Wurzeln geschrieben und was es bedarf, um die Kitas in Deutschland wieder wachsen lassen zu können.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          "Investieren wir in die Wachstumsbereitschaft der Kitas in Deutschland und geben ihnen die Unterstützung, die sie ganz individuell für ihr Wachstum benötigen, so werden wir eines sehen: eine blühende Landschaft voller Vielfalt, die durch jeden einzelnen, wachstumsbereiten Menschen erst möglich gemacht werden konnte."
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Jeden Tag sehe ich unser Kaffeebäumchen und erinnere mich an die tollen grünen Blätter und wie sehr es uns Freude bereitet hat. Jetzt braucht es unsere Unterstützung. Ich habe meine Entscheidung getroffen und werde so schnell nicht aufgeben. „Callenge Accepted“, denn durch diese Krise wissen wir, wie wir unser Bäumchen in Zukunft besser vorbereiten und schützen können.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Haben die Kitas und ihre über 800.000 Mitarbeitenden das nicht auch verdient?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.entable.de/wenn-der-kitabereich-seine-blaetter-haengen-laesst" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Erschienen am 14.12.2022 im #NewKita-Blog bei enTable.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 14 Dec 2022 11:40:59 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.sabinehagen.de/wenn-der-kitabereich-die-blaetter-haengen-laesst</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/dms3rep/multi/Orangefarben-und-Gelb-Professionell-Farbverlauf-Haustier-Fitness-App-Banner-Querformat.png">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/dms3rep/multi/Orangefarben-und-Gelb-Professionell-Farbverlauf-Haustier-Fitness-App-Banner-Querformat.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Christian, wir haben ein Problem</title>
      <link>https://www.sabinehagen.de/christian-wir-haben-ein-problem</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Montag nach Muttertag findet jährlich der Tag der Kinderbetreuung statt. Dieses Jahr sogar bereits zum 10. Mal. Eine Woche später dann die Verleihung des Deutschen Kitapreises, ebenfalls ein Jubiläum, denn diese Auszeichnung wird im 5. Jahr in zwei unterschiedlichen Kategorien vergeben (Kita des Jahres, Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres). Viel Grund zum Feiern und vor allem viel Aufmerksamkeit für die großartige Arbeit in den frühkindlichen Bildungseinrichtungen und der Tagespflege.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dazwischen starteten wir unsere beiden Events, den ersten bundesweiten Kitagipfel und #KitaHackathon 2022. Eine aufregende Woche, die, vor allem an besagtem Tag der Kinderbetreuung, voll war mit Lob und warmen Worten für die Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen und der Tagespflege. Viele Postings waren auf Social Media zu sehen, in denen die unterschiedlichsten Personen ihren Dank aussprachen. Und dann kam der Dienstag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie das Klatschen für die Pflegekräfte während der Pandemie, so verpufften auch diese Postings und verschwanden im Datenmeer des Algorithmus.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir stehen in Deutschland aktuell an einem Wendepunkt. Wo vielerorts Menschen mit Maske beäugt werden, als hätten sie die Krätze, oder Sätze fallen wie: „Sie benötigen keine Maske mehr. Bitte nehmen Sie sie ab, sie erschrecken damit meine Kinder!“, verschließt man damit nur die Augen vor dem eigentlichen Problem. Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Vor lauter Feierlaune gilt es auch und vor allem im frühkindlichen Bildungsbereich die Augen zu öffnen. Wie ich bereits in den letzten Beiträgen geschrieben habe,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sabinehagen.de/die-zeit-draengt" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           drängt die Zeit, denn unser frühkindlicher Bildungsbereich brennt
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Da reichen nette Postings auch nicht zum Löschen. Wir steuern auf einen Herbst und Winter zu, der vor allem wieder einmal den Bildungsbereich treffen wird, oder um es deutlicher zu machen: die Kinder und deren #BildungsCrash
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://my.website-editor.net/site/310b39ac8864438aa0e8ce25acabe90a/christian-wir-haben-ein-problem?nee=true&amp;amp;ed=true&amp;amp;showOriginal=true&amp;amp;preview=true&amp;amp;dm_try_mode=true&amp;amp;dm_checkSync=1&amp;amp;dm_device=desktop#_ftn1" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           [1]
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Virologen warnen schon vor der nächsten Corona-Welle im Herbst. Die Aussichten für den Herbst 2022 sind nach einer Modellprognose der TU Berlin eher ernüchternd. Und schon in den vergangenen Sommern entspannte sich die Corona-Lage. Dann im Herbst änderte sich das schlagartig. Infektionszahlen explodierten nach den Sommerferien – dann erst reagierte die Politik.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “ (Merkur)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ach, dass bisschen Kinderbetreuung, …“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , wird man dann Christian sagen hören, Vorstandsvorsitzender der Kinder-Sind-Mir-Doch-Egal AG und Nachfolger von Thomas (s. Allbright-Stiftung 2021). Doch wissen vor allem Eltern, dass es eben nicht „ein bisschen Kinderbetreuung“ ist, wenn man auf Grund der geschlossenen Gruppe (Grund: Fachkräftemangel oder pandemiebedingt), der gesamten Kita oder Distanzunterricht, mit den eigenen Kindern im Homeoffice sitzt. Christian steht somit der Herausforderung gegenüber, dass seine Mitarbeitenden ausgebrannt oder der Ruf der AG so schlecht geworden ist, dass sich nur noch wenige Bewerber:innen auf offene Stellen finden. Damit geht jedoch nicht nur die Zukunft des Unternehmens kaputt, sondern auch die der Kinder und Eltern, da sich womöglich die Einkommenssituation ändert. Daraus resultiert dann ebenfalls die Kürzung der Buchungsstunden in der Kita, die vor allem im U3-Bereich nicht unerheblich sind und die Kinder ziehen wieder den Kürzeren. Es bildet sich also ein gesamtgesellschaftliches Problem.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Kinder haben ein Recht darauf, gehört, gesehen und gefragt zu werden. Sie haben ein Recht auf Beachtung und auf Achtung ihrer Menschenrechte und ein Recht „auf den heutigen Tag“. Kinder sind aktive Gestalter*innen ihrer Welt und ihrer Interaktionen mit Erwachsenen und anderen Kindern. Es gilt, ihre verschiedenen Ausdrucksformen aufmerksam wahrzunehmen, ihre Perspektive zu verstehen, sie gegebenenfalls zu „übersetzen“ und Kinder kontinuierlich und systematisch an der Entwicklung von Kita-Qualität zu beteiligen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Bertelsmann 2021, S. 2)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch was ist Qualität in Kitas überhaupt und was hat das mit Christian zu tun? Ist es die Betreuungsleistung von sechs bis 18 Uhr, damit die Eltern als Arbeitnehmende ihrer Arbeit z. B. in der Kinder-Sind-Mir-Doch-Egal AG nachgehen können? Oder ist es doch eher eine gut ausgestattete (personell, wie finanziell und materiell) Kindertageseinrichtung, in welcher sich die Kinder individuell und frei entfalten und ihrem Recht auf (digitale) Bildung nachgehen können?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie war das noch gleich mit den Kinderrechten und dem Grundgesetz?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Rat der Europäischen Union hat 2021 eine Empfehlung ausgesprochen, aus welcher nun in Deutschland der Aktionsplan „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“ und Ekin Deligöz als Nationale Kinderchancen-Koordinatorin hervorgegangen ist. Die Empfehlung sieht u. a. folgendes vor:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            „(19) Der frühzeitige Abbau von Benachteiligungen ist eine kosteneffiziente Investition, auch langfristig, da er nicht nur zur Inklusion von Kindern und zu besseren sozioökonomischen Ergebnissen im Erwachsenenalter beiträgt, sondern durch eine bessere Integration in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft sowie durch Verbesserung des Übergangs von der Schule zum Beruf, unter anderem durch die vollständige Umsetzung der Empfehlung des Rates vom 30. Oktober 2020 zum Thema „Eine Brücke ins Arbeitsleben – Stärkung der Jugendgarantie“, auch einen Beitrag zur Wirtschaft und zur Gesellschaft leistet. Investitionen in die Chancengleichheit von Kindern bilden die Grundlage für ein nachhaltiges und inklusives Wachstum, das faire und widerstandsfähige Gesellschaften und eine soziale Aufwärtskonvergenz unterstützt. Auch wird dadurch ein Beitrag dazu geleistet, die Auswirkungen ungünstiger demografischer Entwicklungen zu bewältigen, indem der Mangel an Fachkräften und generell an Arbeitskräften verringert und eine bessere territoriale Abdeckung sichergestellt wird, während gleichzeitig die Chancen, die sich aus dem grünen und dem digitalen Wandel ergeben, genutzt werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (20) Ein gleichberechtigter Zugang zu hochwertiger und inklusiver frühkindlicher Betreuung, Bildung und Erziehung ist von zentraler Bedeutung, wenn es darum geht, die Weitergabe sozialer Ausgrenzung zu durchbrechen und Chancengleichheit für benachteiligte Kinder zu gewährleisten. Die begrenzte Verfügbarkeit und die hohen Kosten der frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung können jedoch ein Hindernis für Kinder aus einkommensschwachen Familien darstellen. Ihre Teilnahmequoten sind erheblich niedriger und führen später zu schlechteren Bildungsergebnissen und höheren Schulabbruchsquoten, insbesondere bei Kindern mit Migrationshintergrund oder Roma-Kindern. Segregation und Diskriminierung beim Zugang von Kindern mit Behinderungen oder sonderpädagogischem Förderbedarf zum regulären Bildungssystem stellen nach wie vor eine Herausforderung dar. Die Wahl der Bildungseinrichtung muss im Sinne des Wohls des Kindes erfolgen. Angesichts steigender Zahlen von Kindern mit Migrationshintergrund in den Bildungssystemen gilt es, ein segregiertes schulisches Umfeld zu verhindern und die Unterrichtsmethoden anzupassen, nach Maßgabe des nationalen Rechts und der Verpflichtungen der Mitgliedstaaten im Rahmen der einschlägigen internationalen Instrumente auf diesem Gebiet“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (Rat der Europäischen Union)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was in dieser Empfehlung (welche sich an bedürftige Kinder = „Personen unter 18 Jahren, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind“ (Rat der Europäischen Union) richtet) wichtig ist, es ist immer die Rede von frühkindlicher Bildung, Betreuung und Förderung. Eine bundesweite Akzeptanz, dass es sich bei Kindertageseinrichtungen um Einrichtungen der frühkindlichen Bildung handelt, wäre hier der erste Schritt! Denn reden wir über Chancengleichheit, so haben alle Kinder innerhalb einer Nation das Recht auf eine hochwertige (frühkindliche) Bildung, Betreuung und Förderung. Also Christian, hier geht es um die Zukunft deines börsennotierten Unternehmens und aktuell um die Kinder deiner Mitarbeitenden. &amp;#55357;&amp;#56841;
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Was geht mich das an? Schließlich habe ich die Mitarbeitenden eingestellt, um zu arbeiten, und nicht auf Grund der Tatsache, dass sie Eltern sind!“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann argumentiere ich hier gerne mit den Argumenten aus dem Beitrag „
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="/es-ist-doch-nur-schnupfen"&gt;&#xD;
      
           Es ist doch nur Schnupfen
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           “:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fassen wir also einmal kurz die aktuelle Lage zusammen. Wir haben:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Christian, Vorstandsvorsitzender der Kinder-Sind-Mir-Doch-Egal AG, dessen Mitarbeiter:innen ausgebrannt oder kurz vor der Kündigung stehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Den frühkindlichen Bildungsbereich, der am Ende ist
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Die Kinder, die wie man es dreht und wendet, den Kürzeren ziehen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kriegen wir nun alle zusammen, so dass die Rechte, Aufgaben und Entwicklung jeder und jedes Einzelnen gewahrt bleibt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Empfehlung des Rats der Europäischen Union gibt uns bereits die Antwort:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir müssen investieren, und zwar in die Bildung, Betreuung und Entwicklung der Kinder und das ab der frühkindlichen Bildung, den Kindertageseinrichtungen und der Tagespflege!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/dms3rep/multi/2.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Digitalpakt Alter macht es vor:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Der DigitalPakt Alter ist eine Initiative zur Stärkung von gesellschaftlicher Teilhabe und Engagement Älterer in einer digitalisierten Welt. Der DigitalPakt Alter ist als längerfristige Initiative angelegt. Gemeinsam mit Partnerorganisationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen sollen vielfältige Maßnahmen zur Stärkung der digitalen Teilhabe kooperativ und sektorenübergreifend vorangetrieben werden.“ (www.digitalpakt-alter.de 2022)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Bundeskinderministerium, wir haben diesem auch einen Bereich in unserem #NewKita-Ansatz gewidmet, bietet die Möglichkeit, die Kinder in den Fokus zu setzen. Ein Digitalpakt Kinder unterstützt nicht nur die frühkindlichen Bildungseinrichtungen (einen Digitalpakt Schule gibt es ja bereits, nur für den Digitalpakt Kita fühlt sich niemand verantwortlich), sondern bietet den Eltern zusätzliche finanzielle Unterstützung, um Hard- und Software für ihre Kinder und deren (digitale) Bildung zu finanzieren. Gleichzeitig gehen Eltern und Kinder diesen Schritt gemeinsam und können von- und miteinander lernen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Handlungsempfehlungen für Kinderrechte in der Kita im Kontext von Digitalität und Digitalisierung von Frau Prof. Dr. Nadia Kutscher sehen hierzu folgendes vor:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
              „Um Kinderrechte im Kontext von Digitalität fortlaufend zu sichern und zu stärken, bedarf es eines gemeinsam in Kitas abgestimmten und getragenen Handlungskonzepts. Dies stellt die Basis für eine qualitätsvolle Arbeit in den Kitas dar.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Politische Entscheidungsträger*innen für die Themen Familie und frühkindliche Bildung müssen insbesondere für den Schutz privater Daten und für die Rechte auf Teilhabe und kindgerechte Beteiligung sensibilisiert werden, damit sie einen kinderrechtlich sensibilisierten Rahmen für den Umgang mit Digitalität gestalten.
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
             Es gilt, Eltern hinsichtlich der Umsetzung von Kinderrechten im Alltag zu sensibilisieren und einzubeziehen. Gleichzeitig braucht es Forschung zu der Frage, wie pädagogische Fachkräfte und Kindertageseinrichtungen mit Digitalität und Kinderrechten – auch im Dialog mit Familien – umgehen." (Kutscher 2021)
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Fazit
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wollen wir als Gesellschaft, als Eltern oder Arbeitgeber den #BildungsCrash der Kinder, unserer eigenen Kinder verhindern, so müssen wir investieren. Investieren in die Zukunft der Kinder, die Zukunft der (frühkindlichen) Bildung und die Zukunft unseres Landes. Wir als Gesellschaft, als Eltern, Arbeitnehmer:innen oder Arbeitgeber:innen haben es selbst in der Hand, in welche Richtung sich unser Land entwickelt. Bleibt es bei einem „Hättiwari“ oder packen wir es endlich an. Die aktuell Kleinsten in unserer Gesellschaft haben ein Recht auf Chancengleichheit, Bildung und eine Zukunft, die ihrem eigenen Potenzial entspricht. Lassen wir es nicht zum #BildungsCrash kommen. Was Christian davon hat, außer, dass sich seine Mitarbeiter:innen ernstgenommen fühlen und nicht kündigen? Er hat das Potenzial der frühkindlichen Bildung und der Investition in die Zukunft, die Zukunft seines DAX-Konzerns erkannt und freut sich in Zukunft nicht nur über gut ausgebildete Fachkräfte. &amp;#55357;&amp;#56842;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Übrigens: Am 01. Juni ist „Internationaler Kindertag“, ein toller Tag, um loszulegen, oder?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                 Allbright-Stiftung (2021): Der neue Frühjahrsbericht. URL. https://www.allbright-stiftung.de/aktuelles/2021/6/17/der-neue-allbright-bericht-ist-erschienen-1
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                 Allbright-Stiftung (2019): „Ein ewiger Thomas-Kreislauf“. URL: https://www.allbright-stiftung.de/aktuelles/2019/6/17/der-neue-allbright-bericht-ein-ewiger-thomas-kreislauf-
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                 Bertelsmann Stiftung (2021): Achtung Kinderperspektiven! Mit Kindern KiTa-Qualität entwickeln – Begleitbroschüre –. URL: https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/BSt/Publikationen/GrauePublikationen/Broschuere_Kinderperspektiven_2021.pdf (abgerufen Mai 2022)
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                 Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (05.05.2022): Ekin Deligöz zur Nationalen Kinder-Chancen-Koordinatorin ernannt. URL: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/ekin-deligoez-zur-nationalen-kinderchancen-koordinatorin-ernannt-197138 (abgerufen Mai 2022)
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                 Bundesregierung Deutschland: Kinderrechte ins Grundgesetz. URL: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/kinderrechte-ins-grundgesetz-1840968
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                 Deutschlandfunk (08.06.2021): Was sich für Eltern und Kinder ändern würde – Kinderrechte im Grundgesetz. URL: https://www.deutschlandfunk.de/kinderrechte-im-grundgesetz-was-sich-fuer-eltern-und-kinder-100.html
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                 Hagen/Kaiser (2022): Im Zentrum aller Bemühungen steht das Kind und nicht dein Ego! Der #NewKita-Ansatz. Epubli:Berlin
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                 Kutscher
            &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Siehe hierzu auch: https://dossier.kinderrechte.de/   
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 20 May 2022 06:05:08 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.sabinehagen.de/christian-wir-haben-ein-problem</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Resilienzförderung am Beispiel der Ersten-Hilfe</title>
      <link>https://www.sabinehagen.de/resilienzfoerderung-am-beispiel-der-ersten-hilfe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Seit fast fünf Jahren begleitet das Igelchen mit seinen Freunden unsere Familie. Die Kuscheltiere der Jungs sind übersät mit Pflastern, es hängen Turnbeutel oder Magnete mit der 112, einem Feuerwehrauto oder einem Krankenwagen darauf an den Türen. Sogar das Igelchen (in dreifacher Ausfertigung) höchst persönlich sitzt griffbereit und ist schnell zur Stelle, wenn es einmal einen Einsatz gibt. Weshalb? Es gibt ein Geheimfach mit Pflastern. Das Projekt Pflasterpass® ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Was? Hä? Pflasterpass®? Pflaster? Geheimfach?
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Genau. :-)
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Im Folgenden Blogbeitrag möchte ich euch einmal die sieben häufigsten Fragen rund um die Pflasterpass gGmbH und das Projekt Pflasterpass -Wissen kann Leben retten® beantworten und erklären, was das alles mit Resilienz zu tun hat.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          1.      Was ist das Projekt Pflasterpass -Wissen kann Leben retten® überhaupt?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Mit dem Projekt: „Pflasterpass® – Wissen kann Leben retten“, möchten wir 4- bis 8-Jährige an
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         das Thema: "Erste Hilfe für Kinder" heranführen, sie für die Gefahren in Heim, Schule und
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Freizeit sensibilisieren und ihnen die altersgerechten Grundlagen der Ersten Hilfe vermitteln.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Denn, alle 18 Sekunden verletzt sich in Deutschland ein Kind bei einem Unfall so schwer, dass
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         es ärztlich versorgt werden muss!
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          2.      Wer sind das Igelchen und seine Freunde?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Eigens für die Pflasterpass® Erste-Hilfe Kurse für Kinder, wurde eine einzigartige Erzähl- und
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bilderwelt geschaffen. Somit gibt es nicht nur einen einheitlichen Auftritt mit einer Szenerie
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         in den KiTas und Grundschulen, sondern das ganze Bildmaterial ist immer an die “Welt” von
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Igelchen und seinen Freunden angelehnt. Igelchen und seine Freunde sind wie unsere Kinder, sie stehen stellvertretend für sie und haben auf Grund der speziellen Auswahl und Charakterbeschreibung ein hohes Identifikationspotential. Genau, wie in der realen Welt, gibt es in der gestalteten Bilder- und Erzählwelt von Pflasterpass®, Größere und Kleinere, Alte und Junge und alle haben auch noch einen unterschiedlichen Lebenshintergrund. Durch diese Erzähl- und Bilderwelt ist das Projekt konfessionslos und multikulturell. Das Igelchen, Eva das Luchsmädchen, Harry der Dachs, der weise Uhu, Emmy Buschelschwanz das Eichhörnchen, die Mäusefamilie mit Vater Egidius, Mutter Fine und Percy, der immer nur Pinsel genannt wird – weil er so gut mit seiner Schwanzspitze malen kann, Diggie der Maulwurf, die Erlenzeisigmama Bella und Lui der Bieber (Thema: Wassersicherheit für Kinder) sensibilisieren die Kinder für das Thema: Erste Hilfe und veranschaulichen Unfallprävention altersgerecht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          3.      Erste-Hilfe Grundlagen für Kinder. Geht das?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Viele haben es live vor dem heimischen Fernseher miterlebt: Der Herzstillstand des dänischen Fußballspielers Christian Eriksen bei der Fußball-EM 2021. Laut aktueller Studie der Uniklinik Ulm „zeigt, dass die Suche nach den Ursachen vor allem bei jüngeren Personen schwierig sein kann. Pro Jahr erleiden in Deutschland laut der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie 65.000 Menschen einen plötzlichen Herzstillstand. Die ersten Minuten sind hierbei die entscheidenden. Viele Kinder, so auch meine eigenen, haben diesen Moment im Fernsehen mitverfolgt und hatten Fragen. Was nun, wenn eine Person z. B. einen plötzlichen Herzstillstand erleidet, wenn ein Kind danebensteht oder in unmittelbarer Entfernung ist? Eine Pilotstudie aus Norwegen hat 2011 gezeigt, dass bereits Vierjährige in der Lage sind erlerntes Wissen über die Erste-Hilfe in Notsituationen anzuwenden und richtig zu handeln. Projekte oder Konzepte wie „KIDS SAVE LIVES“, „Prüfen – Rufen – Drücken“ und Pflasterpass® unterstützen hierbei diese Entwicklung. Bereits im Kindergartenalter können die ersten Grundlagen der Ersten Hilfe erlernt werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          4.      Was hat Pflasterpass® mit Resilienzförderung zu tun?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan für Kindertageseinrichtungen beschreibt die Widerstandskraft, also die Resilienz, wie folgt: „Resilienz ist die Grundlage für positive Entwicklung, Gesundheit, Wohlbefinden und hohe Lebensqualität sowie der Grundstein für einen kompetenten Umgang mit individuellen, familiären und gesellschaftlichen Veränderungen und Belastungen. […] Resilienz zeigt sich erst dann, wenn riskante Lebensumstände vorliegen und es dem Kind gelingt, diesen zu trotzen, besondere Bewältigungs- und Anpassungsleistungen zu erbringen und sie erfolgreich zu meistern. Erscheinungsformen von Resilienz sind insbesondere:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;i&gt;&#xD;
    
          •    Positive, gesunde Entwicklung trotz andauernd hohem Risikostatus (z. B. Armut, psychische Erkrankung eines Elternteils, eigene chronische Erkrankung oder Behinderung)
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          •    Beständige Kompetenz auch unter akuten Stressbedingungen, die kritische Lebensereignisse (z. B. elterliche Trennung und Scheidung, Wiederheirat eines Elternteils) oder Lebensphasen erhöhter Vulnerabilität (vor allem Übergänge im Bildungsverlauf) auslösen
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          •    Positive bzw. schnelle Erholung von traumatischen Erlebnissen (z. B. Tod eines Elternteils, sexueller Missbrauch, Kriegserlebnisse).“ (Bayerischer Bildungs-und Erziehungsplan, S. 69)
         &#xD;
  &lt;/i&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Die frühkindliche Bildung, die Arbeit innerhalb der Kindertageseinrichtungen und der -tagespflege fördert die Entwicklung und den Erwerb der Kompetenzen, die für die Ausgestaltung der Widerstandskraft wichtig sind. „Sie [die frühkindliche Bildung] führt Kinder auch an gesunde Lebensweisen und efiziente Bewältigungsstrategien im Umgang mit Veränderungen und Belastungen heran. Positives Bewältigungshandeln ist mit Lernprozessen verknüpft, bewirkt einen Zugewinn an Kompetenz, Wissen und Haltungen:
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Wahrnehmen von Bedingungen und Situationen, die einen belasten oder überfordern
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Erkennen der eigenen Gefühle und Reaktionen im Umgang mit solchen Situationen
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Kennenlernen und Einüben günstiger Bewältigungsstrategien
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Bewusstsein für ungünstiges Bewältigungsverhalten
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Einschätzen der subjektiven Belastung und der eigenen Bewältigungs- und Kontrollmöglichkeiten bei Auftreten kritischer Ereignisse
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Überzeugung, Ereignisse kontrollieren und beeinlussen zu können
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Begreifen von Belastung und Veränderung als Herausforderung und Chance für persönliche Weiterentwicklung
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Planung, Steuerung und Relexion der eigenen Gefühle und Reaktionen in Bewältigungsprozessen (Selbstmanagement)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         •    Fähigkeit, gefährdende Umwelteinlüsse zu erkennen und sich zu schützen.“ (Bayerischer Bildungs-und Erziehungsplan, S. 70)
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Am Beispiel des Projektes Pflasterpass® und dem Thema der Ersten Hilfe werden bereits aus kleinen Retter große Helden. Die Kinder erfahren in den unterschiedlichen Kursen nicht nur, dass auch sie bereits helfen können, sondern gleichzeitig, wie sie ihre eigene Stärke als Helfer:in einsetzen können, um selbstbewusst, kompetent und stabil diese Situation zu meistern.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          5.      Wo gibt es Pflasterpass®?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Kurskonzept der Pflasterpass gGmbH ist bundesweit in knapp 60 Regionen buchbar. Die unterschiedlichen Standorte der Kursleiter:innen findet ihr auf der Website des Projektes (www.pflasterpass.de). In eurer Region gibt es noch keine:n Kursleiter:in? Nehmt gerne direkt Kontakt zu Frank Liehr auf, wenn ihr Interesse daran habt euch ausbilden zu lassen oder ihr als Träger von Kindertageseinrichtungen dieses Projekt innerhalb eurer Trägerschaft einführen möchtet. Für Bayern könnt ihr euch zusätzlich auch an enTable (www.entable.de) als Landesvertretung Bayern wenden. Für den Landkreis Erlangen-Höchstadt und den Großteil der Metropolregion Nürnberg wendet euch gerne an mich. Hier bin ich als DEKRA-zertifizierte Kursleiterin eure Ansprechpartnerin.
         &#xD;
  &lt;a href="/kontakt"&gt;&#xD;
    
          Schreibt mir gerne.
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          6.      Wie kann ich einen Kurs buchen?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Über die Standortliste auf der Website des Projektes könnt ihr direkt den/die regionale:n  Kursleiter:in finden und Kontakt aufnehmen. Nicht vergessen Infos wie Größe der Gruppe, Ort, Ansprechpartner:in, Art des Kurses (Bronze, Silber, Gold, Hygiene, Kindergeburtstag) und Kontaktmöglichkeit(en) anzugeben.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          7.      Gibt es Materialien, die ich in der Kita oder zu Hause verwenden kann?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Klar, es gibt eine Vielzahl an möglichen Materialien, die ihr zu Hause mit euren Kindern, oder in der Kita/Grundschule mit den Kindern verwenden könnt. In einer eigenen Eltern- &amp;amp; Kinderecke auf der Website findet ihr nicht nur Malvorlagen oder Rezepte aus den Igelchen-Büchlein. Es gibt zusätzlich noch einen Wissenstest für Kinder, den ihr online machen könnt. Übrigens, falls eure Kita die App Polylino verwendet, habt ihr Zugriff auf unterschiedliche Büchlein vom Igelchen und seinen Freunden. Super, oder? Und wer eine kleine Überraschung für die kleinen Osternester benötigt, unter www.igelchenwelt.de findet ihr u. a. das Igelchen als Plüschtier. Dann zieht vielleicht auch ein Oskar, Plüschi, Charlotte oder einfach „das Igelchen“ bei euch ein.  :-)
          &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         --------------------------
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Quellen:
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          https://www.deutschesgesundheitsportal.de/2021/10/01/ploetzlicher-herzstillstand-65-000-menschen-pro-jahr-in-deutschland-betroffen/
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          Effects of first aid training in the kindergarten - a pilot study | Scandinavian Journal of Trauma, Resuscitation and Emergency Medicine | Full Text
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          www.pflasterpass.de
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
          https://www.ifp.bayern.de/imperia/md/content/stmas/ifp/bildungsplan_7._auflage.pdf
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 18 May 2022 10:41:49 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.sabinehagen.de/resilienzfoerderung-am-beispiel-der-ersten-hilfe</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/dms3rep/multi/12.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wenn du wächst, wachsen deine Wurzeln mit</title>
      <link>https://www.sabinehagen.de/wurzeln</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           "Investieren wir in die Wachstumsbereitschaft der Kitas in Deutschland und geben ihnen die Unterstützung, die sie ganz individuell für ihr Wachstum benötigen, so werden wir eines sehen: eine blühende Landschaft voller Vielfalt, die durch jeden einzelnen, wachstumsbereiten Menschen erst möglich gemacht werden konnte."
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wer meine Inhalte in den letzten Wochen und Monaten verfolgt hat, hat viel über unsere Vergleiche zwischen dem Wachstum eines Samen, bzw. einer Pflanze und der Wachstumsbereitschaft eines Menschen gelesen. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So individuell und einzigartig wie die Pflanzen in unseren Gärten, auf den Feldern oder in unseren Wäldern sind, so individuell und einzigartig sind wir Menschen. Die Wachstumsbereitschaft jeder und jedes Einzelnen hängt stark von den Rahmenbedingungen, der Unterstützung von außen und unserer eigenen Energie ab. Sind wir ein zartes Pflänzchen in einem dicht gedrängten Wald, so wird unser Wachstum länger dauern, als wenn wir allein auf einer großen Wiese in der Nähe eines Baches stehen. Sind wir ein Mitarbeiter in einem Großkonzern, in welchem die „Mühlen sehr langsam mahlen", wachsen wir langsamer als die Selbständige, die für ihren eigenen beruflichen Erfolg zuständig ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Doch eines haben alle gemeinsam: Wurzeln.
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wurzeln sind der Anker der Pflanze, machen über die Hälfte ihrer Größe aus und sind für das menschliche Auge (meist) unsichtbar. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wurzeln sind der Anker eines Menschen und prägen ihn ein Leben lang. Man kann die eigenen Wurzeln zwar vor den Blicken der Mitmenschen, vor den Kolleg:innen und Freunden verstecken, doch sie sind da. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und sie wachsen weiter.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Im Mittelpunkt von #NewKita steht der wachstumsbereite Mensch. 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die eigene Wachstumsbereitschaft und der Wille über sich hinauszuwachsen, vielleicht auch der Wunsch „gesehen“ zu werden und sich weiterzuentwickeln ist in der heutigen Zeit so normal wie die Gänseblümchen auf einer Frühlingswiese. Wir erfreuen uns gerade an den ersten Blumen, die sich nach dem Winter zeigen. Wir erfreuen uns an den ersten Knospen, die zeigen, das Wachstum geht weiter, der Frühling kommt. Was wir nicht sehen sind die Anstrengungen, die diese Pflanzen in den letzten Monaten unternommen haben, um jetzt wieder blühen zu können. Die gewachsenen und gesunden Wurzeln, die einen sicheren Stand für die Pflanze geben und gleichzeitig auch den Boden fest zusammenhalten, auf welchem sie stehen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sehen die Anstrengungen der letzten Wochen und Monate in den Gesichtern unserer Kolleg:innen, unserer Familien und Freunde, doch wissen wir (noch) nicht, wie sehr sie „gewachsen“ sind. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gesunde, mehrjährige Pflanzen oder gar Bäume anzuziehen und diese in ihrem Wachstum zu unterstützen, bedarf eines langen Atem. Mitarbeiter:innen in ihrem Wachstum zu unterstützen ist der gleiche mehrjährige Prozess. Aber was gibt es Schöneres als den eigenen Mitarbeiter:innen und Kolleg:innen beim Wachsen zu zuschauen und sich gemeinsam an den „Früchten“ dieser Arbeit zu erfreuen? Der entscheidende Faktor ist in diesem Moment: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Möchte man gesunde Pflanzen, mit gesunden und starken Wurzeln, so müssen diese Pflanze im Windschatten heranwachsen können. Andernfalls wird die zarte Pflanze schnell den Stand verlieren und am Ende vom Wind davongeweht. Sind die ersten Wurzeln gebildet und die Pflanze wächst heran, so bildet sich Humus. Dieser ist wiederum ein Nährboden für andere und weitere Pflanzen. Denken wir an den wachstumsbereiten Menschen, so benötigt dieser eine Unterstützung, um wachsen zu können und viel wichtiger, um gesunde Wurzeln zu bilden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir brauchen jemanden, der an uns glaubt, uns unterstützt und in dessen „Windschatten“ wir uns notfalls stellen können. Um dann selbstverständlich mit geballter Energie loszulegen und über uns hinauszuwachsen. &amp;#55357;&amp;#56842;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Gedankenexperiment:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schließe die Augen und stelle dir eine brachliegende Fläche vulkanischen Gesteins vor. Kaum Pflanzen, alles grau oder gar schwarz, nichts blüht. Und dann siehst du es, hinter einem Mehlpackungs-großem Stein: eine kleine Pflanze. Gerade so hoch, dass die obersten beiden Blätter hinter dem Rand des Steins verschwinden, wenn du dich hinkniest. Es ist windig, doch die Pflanze ist geschützt und wackelt nur ganz leicht im Wind. Die untersten Blätter zittern nicht einmal. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Bild verschwindet und wir spulen ein bisschen in der Zeit vor. Du siehst wieder die brachliegende Fläche vulkanischen Gesteins. Dort, wo die kleine Pflanze hinter dem Stein gewachsen ist, siehst du nun etwas komplett anderes. Diese damals noch kleine Pflanze ist nun ein mittelgroßer Baum. Er steht fest auf dem Boden, hat gesunde Wurzeln gebildet und um ihn herum sind viele weitere Pflanzen, wie Blumen und Gräser gewachsen, der Stein ist nicht mehr zu sehen. Es ist ein komplett anderes Bild und erinnert dich nicht mehr an die damalige „Mondlandschaft“. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt springen wir in den frühkindlichen Bildungsbereich. Schließe die Augen und denke an das Bild des gewachsenen Baumes, die Gräser und Blumen. Und nun ersetzt du vor deinem inneren Auge den Baum durch eine:n pädagogische:n Mitarbeiter:in und die Blumen und Gräser durch Kinder. Die Wurzeln, als fester (Qualitäts-) Anker sind nicht zu sehen, doch wissen wir, dass sie da sind. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Kitas in Deutschland versuchen gerade in einer solchen Landschaft, wie zu Beginn unseres Gedankenexperiments, zu wachsen und nicht „weggeweht“ zu werden. Investieren wir in die Wachstumsbereitschaft der Kitas in Deutschland, in die wachstumsbereite, pädagogische Qualität jedes Mitarbeitenden und geben ihm die Unterstützung, die er ganz individuell für sein Wachstum benötigt, so werden wir eines sehen: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           eine blühende Landschaft voller Vielfalt, die durch jeden einzelnen, wachstumsbereiten Menschen und dessen gesundes Wurzelwachstum erst möglich gemacht werden konnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das wahre Potenzial und die Qualität der frühkindlichen Bildung liegt somit selbst für Mitarbeiter:innen und Träger im Verborgenen und gilt es nicht nur sichtbar zu machen, sondern in erster Linie im Wachstum zu unterstützen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seid ihr bereit zu wachsen und gesunde Wurzeln zu bilden? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sun, 10 Apr 2022 05:59:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.sabinehagen.de/wurzeln</guid>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die Welle, von der sie sagen werden, sie kam so überraschend</title>
      <link>https://www.sabinehagen.de/die-welle-von-der-sie-sagen-werden-sie-kam-so-ueberraschend</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Deutschland: setzen 6!
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Vor fast zwei Jahren habe ich ein Experten-Interview zum Thema „
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Wertschätzung und Mitarbeiterbindung
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         " in Kitas gegeben. Das dieses Thema schon damals zu wenig beachtet wurde, hatte man bei den Fragen und Rückmeldungen der Teilnehmenden während der Ausstrahlung gemerkt. Das war 2020. Seitdem ist viel passiert und doch hat das Thema nicht an Brisanz verloren.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ein wertschätzender Umgang mit Kolleg:innen, Mitarbeiter:innen oder Mitmenschen ist immer seltener. Es beginnt mit dem Aufhalten einer Tür, wenn nach uns jemand ein Gebäude betritt und endet damit, aktiv zuzuhören und unser Gegenüber nicht als selbstverständlich wahrzunehmen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nun stecken wir immer noch in der Pandemie und der frühkindliche Bildungsbereich, unser gesamtes Bildungssystem, steht kurz vor dem Kollaps. Kinderdurchseuchung, sich ständig ändernde Regelungen und Vorgaben, Beibehaltung der Präsenzpflicht mit dem gleichzeitigen Sinken der Bildungsqualität, etc., lassen eines erahnen: die nächste Welle wird kommen und am Ende werden alle überrascht sein, dass sie so plötzlich kam. Die Kündigungswelle im (frühkindlichen) Bildungsbereich.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das Fachkräftebarometer hat diesen Monat eine neue „Zahl des Monats“: 10.942
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         So viele Stellen für Erzieher:innen waren 2021 bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldet. Ein plus seit 2010 von +157%. Im Gegensatz dazu stehen 8.599 als arbeitslose Erzieher:innen. „So kamen im Jahr 2010 noch etwa 253 arbeitslos gemeldete Personen mit dem Zielberuf Erzieherin bzw. Erzieher auf 100 offene Stellen. Im Jahr 2021 waren es bundesweit nur noch rund 79 Personen.“ (
         &#xD;
  &lt;a href="https://web.archive.org/web/20220716193839/https://www.fachkraeftebarometer.de/zahl-des-monats" target="_blank"&gt;&#xD;
    
          Fachkräftebarometer, Zahl des Monats Februar
         &#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  
         )
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/dms3rep/multi/2202_WiFF_ZdM_Arbeitslose-1920w.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Gegensatz dazu hatten 3.777.855 Kinder im Jahr 2021 einen Platz in einer Kindertageseinrichtung - mehr als jemals zuvor. (
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://web.archive.org/web/20220716193839/https://www.fachkraeftebarometer.de/zahl-des-monats" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Fachkräftebarometer, Zahl des Monats Januar)
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und die Anzahl der Geburten steigt weiter, zumindest in den Monaten Januar bis August 2021, wie aus der Pressemitteilung im November von DESTATIS zu entnehmen ist.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/dms3rep/multi/2201_WiFF_ZdM_Kinder-Tageseinrichtungen-1920w.png" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wertschätzung und Mitarbeiterbindung. Zwei Themen die in der freien Wirtschaft normal sind. Mitarbeiter:innen zu halten, sie zu fördern und wertzuschätzen. Im Bildungsbereich sind wir hiervon noch weit entfernt. Anstatt also damit zu argumentieren, dass Kita-Gruppen oder komplette Kitas geschlossen werden müssen, denn das Personal fehlt „wegen Corona“ oder „weil zu viele schwanger werden“, sollte einmal auf den Tisch gebracht werden, was der tatsächliche Grund ist. Natürlich steht es außer Frage, dass vielerorts Kitas auf Grund von Quarantäne-Regelungen geschlossen sind, aber sich darauf „auszuruhen“ und zu denken es würde nach der Omikron-Welle besser werden, ist in meinen Augen der falsche Weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sich hinter fadenscheinigen Begründungen zu verstecken ist relativ einfach, doch verschließt man die Augen vor einem Problem, das uns alle angeht. Denn Jede:r trägt dazu bei, bewusst oder unbewusst, dass unser Bildungssystem in Deutschland kollabiert. Schon einmal darüber nachgedacht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Man merkt erst immer dann, dass etwas fehlt oder falsch gelaufen ist, man etwas „hätte tun sollen“, wenn es zu spät ist. Eine über 90%-Frauenquote im frühkindlichen Bildungsbereich und deren Recht auf eigene Familienplanung und private Zukunft darf nicht als Argument für den Fachkräftemangel dienen, es hat etwas mit unserem Verhalten zu tun. Es ist eine Tatsache, dass viele Frauen in diesem Berufsfeld tätig sind, aber „Schuld“ für den anstehenden und bereits bemerkbaren Fachkräftemangel sind mit Sicherheit nicht die Mitarbeiter:innen in den Kitas, Grundschulen oder weiterführenden Schulen, sondern wie wir mit ihnen umgehen (und politisches Versagen).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter anderem wären das:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           •  Welches Recht haben Eltern, Mitarbeiter:innen im Bildungsbereich (am besten noch vor dem eigenen Kind) anzuschreien?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           •  Welches Recht haben Eltern, sich von oben herab zu zeigen, nur „weil das ein Frauenberuf ist“?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           •  Welches Recht hat die Politik, sich hinter Mitarbeiter:innen im Bildungsbereich, der unser wichtigster und zukunftsträchtigster Bereich in Deutschland sein muss, zu verstecken anstatt sie zu fördern und zu schützen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           •  Welches Recht haben Eltern, sich darüber zu mokieren, dass „wieder eine schwanger ist“?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           •  Welches Recht haben Eltern, sich lautstark beim Kita-Personal zu beschweren, warum es zu wenig Personal gibt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           •  Welches Recht haben Träger, sich hinter ihren eigenen Mitarbeiter:innen zu verstecken, anstatt sich vor diese zu stellen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ehemalige Kita-Geschäftsführerin habe ich so manches erlebt und alles lässt mich fremdschämen. Fremdschämen für eine Gesellschaft, die die externe Bezugsperson(en) des eigenen größten Schatzes fast schon bekämpfen, statt miteinander ins Gespräch zu kommen und Hand in Hand zu arbeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;gt;&amp;gt;Es lässt mich fremdschämen über ein Land, in dem Kinder nichts zählen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           &amp;gt;&amp;gt;Es lässt mich fremdschämen über die Überheblichkeit mancher Eltern, die sich und ihren Beruf in Gesprächen innerhalb der Kita wichtiger nehmen als die Bildung, Betreuung und Förderung ihres Kindes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kindertageseinrichtungen sind Bildungseinrichtungen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch wenn der Bildungsbereich in Deutschland für einen selbst nicht attraktiv erscheint, so ist er dennoch für jemand anderen genau der richtige Ort. Ein Berufswunsch für jemanden, der mit Leidenschaft und Engagement unsere Zukunft bildet, fördert und ja, auch betreut. Es sind die Mitarbeiter:innen, vor allem in den Kindertageseinrichtungen und der Tagespflege, die seit zwei Jahren die Stellung halten und für unser höchstes Gut da sind, damit wir arbeiten gehen können. Die Wirtschaft am Laufen halten mit unserer Arbeitsleistung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Daher sollten wir uns eines fragen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Würden wir in unserem Job Kolleg:innen anschreien? Würden wir über den Wegfall einer ganzen Abteilung ebenfalls äußern, dass das „wegen Corona“ sei oder „weil sie alle schwanger sind“, oder würden wir eher bei z. B. Kununu nachlesen, wie die Bewertungen sind? Würden wir vielleicht damit argumentieren, dass die Führungskraft/der Arbeitgeber nicht optimal seien und die Rahmenbedingungen die Kündigungswelle ausgelöst haben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir müssen endlich damit aufhören, fadenscheinige Begründungen, die zwar gut klingen, doch deren Verlauf wir nicht beeinflussen können vorzuschieben und das angehen, was die wirkliche Wurzel allen Übels ist:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           die Wertschätzung die wir als Gesellschaft dem Bildungsbereich in Deutschland geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 09 Feb 2022 11:29:44 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.sabinehagen.de/die-welle-von-der-sie-sagen-werden-sie-kam-so-ueberraschend</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Qualitätsmolekül</title>
      <link>https://www.sabinehagen.de/das-qualitaetsmolekuel</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Qualität in Kitas ist seit Jahren ein großes Thema im frühkindlichen Bildungsbereich und zwar für alle Akteur:innen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der Sonderausgabe der Kita aktuell spezial (4.2021): „Digitalisierung in Kindertageseinrichtungen“ habe ich in meinem Artikel „Digitalisierung qualitativ als T.E.A.M. gestalten“ von einer Visionsreise geschrieben: „[…] eine Visionsreise über die frühkindliche Bildung in Deutschland, voller Mut, Hoffnung und Kreativität.“
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Doch wie kann eine solche Visionsreise zur Realität werden? Wie können die Diskussionen rund um dieses mancherorts so schwierige und nicht greifbare Thema der Qualität in Kindertageseinrichtungen greifbarer werden?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Wie ich einem vorrangegangenen Artikel geschrieben habe, wäre mein beruflicher Weg ein anderer gewesen, hätte ich damals zu Chemie-LK-Zeiten einen, … sagen wir … empathischeren Lehrer gehabt. Was dies mit der Qualität in Kindertageseinrichtungen zu hat? Alles.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Der Blick über den Tellerrand hilft oft ungemein, wenn man vor scheinbar verzwickten Problemstellungen oder unlösbaren Herausforderungen steht. Betrachten wir die Qualität von und in Kitas einmal mit einem anderen Blick. Jede Kita ist einzigartig. Sie besteht aus der Vielfalt Ihrer Mitarbeiter:innen, Kindern, Elternschaft, der entwickelten pädagogischen Konzeption, der vor Ort vorherrschenden Rahmenbedingungen, bundeslandspezifischen Vorgaben, dem Sozialraum,
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Kooperationspartner:innen und vielem mehr. Vielen kleinen positiv oder negativ geladenen Teilchen.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Die Qualität in Kitas ist wie ein Molekül.
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
         Sie besteht aus zwei oder mehreren geladenen Teilchen, ist in sich jedoch neutral. Das muss sie auch sein. Schließlich darf ein Qualitätsmanagement weder subjektiv noch abhängig sein.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Verbindet sich nun dieses „Qualitäts-Molekül“ mit anderen geladenen Teilchen, die, wie oben beschrieben, wiederum unterschiedlichen, vielfältigen und ganz individuellen Einfluss auf eine Kita und damit ihre Qualität haben, so ergibt sich ein Kettenmolekül oder einfacher ausgedrückt – die
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          DNA
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         .
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es stellt sich also in dieser Qualitäts-Diskussion nicht die Frage, wie man von außen diesen Prozess anstoßen, überstülpen oder initiieren kann.
           &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Genauso, wie Professor Watzlawick sagte: „Wir können nicht nicht-kommunizieren.“, können wir uns nicht nicht mit der Qualität in Kitas befassen. Sie ist Teil der DNA jeder Kita und genauso individuell wie du und ich. Denn eine DNA lässt sich von außen nicht ändern. Die Qualität in Kindertageseinrichtungen hat Bestand und ist Teil JEDER Kita, ob man es möchte oder nicht. Macht man sich diese Tatsache bewusst, reflektiert und handelt vor allem danach, liegt die Lösung auf dem Tisch.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  
          
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bild: McKylan Mullins, Pexels
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 07 Jan 2022 07:56:38 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.sabinehagen.de/das-qualitaetsmolekuel</guid>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Es ist doch nur Schnupfen</title>
      <link>https://www.sabinehagen.de/es-ist-doch-nur-schnupfen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Kranke Kinder gehören nicht in die Kita!
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Wenn ein Schnupfen zur gesamtgesellschaftlichen Herausforderung wird
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Herbstzeit ist Schnupfnasenzeit. Nicht nur in Kindertageseinrichtungen. Doch wann ist ein Schnupfen ein Schnupfen, Husten das Anzeichen einer Erkältung und Fiebersaft nicht der Saft, den Kinder morgens zum Frühstück trinken sollten?
         &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Es hat uns auch getroffen. Mein jüngster Sohn ist nun die zweite Woche krank zu Hause. Während ich also mein krankes Kind zu Hause behalte, damit dieses gesund werden, keine weiteren Kinder/ Kita-Mitarbeitenden ansteckt oder sein geschwächtes Immunsystem die nächste Krankheit aufschnappt, laufen weiter reihenweise Schniefnasen durch die Einrichtungen. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          An dieser Stelle springe ich in ein anderes Themengebiet. Unser Kollege aus dem frühkindlichen Bildungsbereich,
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6849943308681187328/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           André Borgmann
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          , übersetzt derzeit das „Fachkräftebarometer Frühe Bildung 2021“ in den sozialen Medien (herzlichen Dank für deine tolle Arbeit). In seinen Slides führt er z. B. an, dass es eine 92%ige Steigerung der Mitarbeitenden in Kitas seit 2006 gibt. Trotzdem stehen die Kitas vor einem so gewaltigen Fachkräftemangel, dass ein Kita-Kollaps zu drohen scheint. Die Bundesagentur für Arbeit, erklärte den Beruf sogar als „Engpassberuf“. Was das bedeutet?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Die o. g. Steigerung hört sich im ersten Moment toll an und ist ein voller Erfolg. Doch leider nur auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick zeigen uns weitere Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, dass die Zahl der Teilzeitbeschäftigten in den Kitas immer weiter steigt (in Bayern sogar um 83%, in Berlin um 100% aus
          &#xD;
    &lt;a href="https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Statistiken/Themen-im-Fokus/Berufe/Generische-Publikationen/AM-kompakt-Kinderbetreuung-erziehung.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Statistik der Bundesagentur für Arbeit Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt– Pädagogisches Personal in der Kinderbetreuung und -erziehung, Nürnberg, Oktober 2021
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Dies liegt meines Erachtens nicht nur an der schlechten Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch unter den Kita- Mitarbeitenden, sondern vor allem an den kräftezehrenden Rahmenbedingung, die durch Personalengpässe noch verschlimmert werden. 
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Viele Kinder haben seit ein paar Wochen Atemwegsinfekte, mit welchen man eigentlich erst in den Wintermonaten gerechnet hat. Vor allem seien unter Sechsjährige betroffen. So sagt es Jakob Maske, Sprecher des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte, der Nachrichtenagentur dpa.  „
          &#xD;
    &lt;a href="https://www.tagesschau.de/inland/atemwegserkrankungen-kinder-101.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Die Infekte werden jetzt nachgeholt
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    
          “. (tagesschau.de)
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Ergo:  Mehr kranke Kinder in der Kita führen zu mehr krankem Personal in den Kitas.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Oder:
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/dms3rep/multi/-EsIstDochNurSchnupfen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (auf das „Nerv nicht“ gehe ich am Ende des Artikels nochmal ein)
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kranke Kinder gehören nicht in die Kita!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diesen Satz kann man gerne und immer wieder wiederholen. Während in den letzten Monaten oder im letzten Herbst, viele Schnupfnasen zu Hause bleiben mussten, ist es in diesem Herbst anders. Zum Beispiel in Mecklenburg-Vorpommern. Dort gilt seit dem 5. Oktober eine neue Regel. Die Schweriner Volkszeitung betitelt diese Entscheidung folgendermaßen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/In-MV-auch-mit-Schnupfnase-in-die-Kita-id33884047.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           „Kinder mit Erkältung dürfen wieder in die Kita“
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich stelle mir nur die Frage nach dem „Warum?“. Ja, Kinder sind die, die am meisten zurückstecken mussten und der Versuch sie nicht erneut „ohne Grund“ auszuschließen ist notwendig. Das muss man mir als Pädagogin und Mama, die u. a. die Initiative #GemeinsamFunkeln initiiert hat, nicht erklären.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch denkt hierbei ein Elternteil innerhalb der Kita an die Familien der Mitarbeiter:innen? An
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sabinehagen.de/die-vergessenen-muetter" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           „die vergessenen Mütter“
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ? Oder an die Konsequenzen, die es nach sich ziehen kann, wenn ein offensichtlich krankes Kind die Kita besucht? „Nun müssten aber Eltern die Entscheidung treffen, ob ihr Kind eine leichte oder schwere Erkältung hat. Dies könne zu Konflikten zwischen Eltern und Kita führen.“ (Matthias Wähner, ASB-Landesgeschäftsführer auf
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.n-tv.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/Schnupfen-in-Kitas-Unterschiedliche-Reaktionen-article22847969.html" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           n-tv
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ) Mein Statement: Kitas sind Gemeinschaftseinrichtungen! Das bedeutet nicht nur, dass man alle Rechte besitzt, sondern eben auch Pflichten zu erfüllen hat. Eine dieser Pflichten heißt, die Gesundheit aller zu schützen und Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. So funktioniert es in einer Gemeinschaft gleichwertiger Menschen. Die Praxis sieht jedoch völlig anders aus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sätze wie: „Ich muss aber doch arbeiten!“, „Ich habe heute wichtige Meetings.“, „Es fehlen eh schon so viele, ich kann nicht auch noch wegen meinem Kind zu Hause bleiben.“, sind keine Seltenheit, wenn man sich mit (anderen) Elternteilen über die aktuellen Gesundheitsentwicklungen unterhält.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was fällt hierbei auf? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht unbedingt, dass die Eltern nur an sich denken. Das möchte ich ausdrücklich niemandem unterstellen, schließlich haben sie sich bewusst für ein Kind oder mehrere Kinder entschieden. Nein, es ist der Druck, unter welchem sich viele Arbeitnehmer*innen gesetzt fühlen. Ich lenke den Fokus auf die, deren Unverständnis für kranke Kinder und die Sorge als Pflicht der Eltern für diesen Zustand verantwortlich sind:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Arbeitgeber*innen. Die Chef*innen, Vorgesetzten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Privatleben zählt vielerorts nicht, außer natürlich, es kommt dem Unternehmen zugute. Dann ist das super! Schauen sich Arbeitgeber*innen und Vorgesetzte die Gleichung zu Beginn dieses Beitrages nochmal an, werden sie festellen, dass die Aufrechterhaltung des Betriebes einer Kita und somit auch die Gesundheit der Mitarbeitenden und deren Familien, ein Teil einer Präventionsmaßnahme sind, die die Fähigkeit hat, die Wirtschaft zu schützen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es MUSS also im Interesse jedes/jeder Vorgesetzten sein, alles für den Schutz der Aufrechterhaltung dieses Betriebes zu tun. Und das beginnt mit dem Wert, echter Vereinbarkeit von Familie und Beruf, auch für Mitarbeitende in den Kitas selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die eigenen Kinder sind die, die maßgeblich an der Kompetenz des Arbeitnehmers und der Arbeitnehmerin beteiligt sind. Wenn Sie als Arbeitgeber*in/ Vorgesetzte*r das nächste Mal sagen, dass das Privatleben Ihrer Mitarbeitenden nicht Ihr Problem sei oder Sie selbst als Arbeitnehmer*in einer solchen Aussage gegenüberstehen, argumentieren Sie wie folgt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das mag sein. Sie haben mich eingestellt, mit allen meinen Kompetenzen, Expertisen und Erfahrungen. Mein(e) Kind(er) hat (haben) diese ebenfalls mit beeinflusst. Ich bin also wer ich bin, auf Grund der Tatsache, dass ich Mutter/Vater bin. Warum ist (sind) mein(e) Kind(er) dann nicht relevant für Sie?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um noch ein bisschen mehr in die Tiefe dieser Thematik zu gehen, kommen wir nun auf das „Nerv nicht!“ zurück, welches der Titel eines Beitrags von
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.instagram.com/p/CUsacuJMJos/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Susanne Mierau
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , geschrieben auf dem Instagram-Account von „Geborgen Wachsen“, ist. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie gehen wir mit unseren Kindern um, „wenn sie laut, fordernd“ und unnachgiebig um uns herumwuseln, während wir eigentlich gerade am Laptop ein Meeting vorbereiten oder telefonieren müssen? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Das Gefühl ungewollt zu sein, eine Last zu sein, andere zu nerven, kann sich tief in uns einbrennen. Es kann das bleibende Gefühl hinterlassen, nicht gewollt zu sein, falsch zu sein. Es kann sich tief in uns verankern und ein stetiger Begleiter sein.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kinder sind nicht aus Spaß krank. Sie stecken sich nicht mit Absicht an. Was sie in dieser Zeit am meisten benötigen, sind feste Bezugspersonen in ihrer Nähe, die ihre Bedürfnisse sehen, ihnen Zuneigung geben und für sie da sind. Auch können die Kinder nichts dafür, wenn die Kita geschlossen ist. Es sind kleine Menschen, die meist selbst genug damit zu kämpfen haben, dass die Nase läuft oder sie zu schwach zum Spielen sind. Sie nerven nicht!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist eben nicht „einfach nur Schnupfen“. Die fundamentale Stellung des frühkindlichen Bildungsbereichs, der Kindertageseinrichtungen, wird somit selbst beim Thema „krankes Kind in der Kita“ sichtbar und deutlich. Denken Sie also vielleicht beim nächsten Mal daran, wenn ein*e Kolleg*in auf Grund eines kranken Kindes oder einer Gruppenschließung von zu Hause aus oder gar nicht arbeitet. Ein Engpassberuf bedeutet auch, dass es für diesen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           systemrelevanten Beruf, von dem alle (Gesundheitssystem, öffentliche Ämter &amp;amp; Dienste, Industrie &amp;amp; Handel, Seelsorge, Ausbildungsstätten, etc.) abhängig sind, ein besonderes Maß an Verantwortung notwendig ist. Und wenn es in der Politik bisher noch nicht angekommen ist: ich nerve und werden damit nicht aufhören, bis wir eine chancengleiche Bildung mit einhergehendem Gesundheits-/ Arbeitsschutz für alle erreicht haben. Wenn ein Bereich für alle bereit steht, haben alle auch für diesen Bereich einzustehen. So funktioniert eine Gesellschaft auf Augenhöhe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber nun wünsche ich allen Schnupfnasen, ob groß oder klein erstmal gute Besserung und freue mich schon jetzt auf viele Funkelmomente mit euch und Ihnen!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sabine Hagen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -	https://www.tagesschau.de/inland/atemwegserkrankungen-kinder-101.html  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -	https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/In-MV-auch-mit-Schnupfnase-in-die-Kita-id33884047.html 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -	https://www.n-tv.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/Schnupfen-in-Kitas-Unterschiedliche-Reaktionen-article22847969.html 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -	https://de.linkedin.com/pulse/die-vergessenen-mütter-sabine-hagen 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           -	www.gemeinsamfunkeln.de 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           - https://statistik.arbeitsagentur.de/DE/Statischer-Content/Statistiken/Themen-im-Fokus/Berufe/Generische-Publikationen/AM-kompakt-Kinderbetreuung-erziehung.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=6 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 04 Nov 2021 07:47:35 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die vergessenen Mütter</title>
      <link>https://www.sabinehagen.de/die-vergessenen-muetter</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
           
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Frauen haben es in dieser Gesellschaft nach wie vor schwer.
         &#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Kind und Karriere
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         , das ist nur mit Abstrichen möglich. Selbst als zweifache Mutter, mit zwei Uniabschlüssen und jetzt dem zweiten, gemeinschaftlich gegründeten Unternehmen, stehe ich vor dieser Herausforderung. Nicht, weil „es so stressig ist, mit zwei kleinen Kindern.“, sondern weil der Arbeitsmarkt, die Arbeitgeber, die Gesellschaft, immer noch ein Problem haben: Berufstätige Mütter.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Isabell Prophet hat es beim Business Insider Deutschland gut auf den Punkt gebracht: "
         &#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.businessinsider.de/karriere/eltern-brauchen-keine-sonderregelung-eltern-sind-der-standard-und-wir-brauchen-vernuenftigere-arbeitsstrukturen/" target="_blank"&gt;&#xD;
      &lt;i&gt;&#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Eltern brauchen keine Sonderregelung – Eltern sind der Standard und wir brauchen vernünftigere Arbeitsstrukturen
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
      &lt;/i&gt;&#xD;
      
           "
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Ich habe den Luxus, mir meinen Job selbst aussuchen oder wie im Moment, selbst schaffen zu können. Ich hatte den Luxus als Kita-Geschäftsführerin in TZ, mit meinem Laptop von zu Hause zu arbeiten. Andere haben diesen Luxus nicht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Gestern noch habe ich dieses Bild auf den Sozialen Medien gepostet. Ein kleines Rätsel. Für viele mit einem Schmunzeln betrachtet, stellt es die Realität dar. Und sie ist nicht lustig.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/75045f1b5ae24b4d979360efea834f03/dms3rep/multi/1627288217154.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wir brauchen mehr Kinderbetreuungsplätze“ wird vielerorts gefordert. „Wir brauchen flexiblere Arbeitszeiten“. Wir brauchen so Vieles. Wie im Business Insider ebenfalls steht: „Ein betreutes Kind ist nicht einfach weg“. Richtig, denn wir sehen den Herbst auf uns zukommen. Nicht nur, dass die Infektionszahlen weiter steigen und die 4. Welle im Anmarsch ist, nein, Herbst und Winter sind Schnupfnasen-Zeit in jeder Kita. Immer. Jedes Jahr. Das bedeutet, kranke Kinder zu Hause, Eltern ebenfalls. Nun kommen wir zum Titel dieses Artikels. Die vergessenen Mütter.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wenn in vielen Firmen und Branchen für mehr Flexibilität bei der Arbeit gekämpft wird, für Krankentage ohne schlechtes Gewissen, dann vergessen wir hier komplett einen der wichtigsten Berufsstände unserer Gesellschaft:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Die pädagogischen Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen und der -tagespflege, die ebenfalls Mütter sind. 93% der Mitarbeitenden in den Kitas waren 2020 Frauen, 93% von knapp 676.000 Arbeitnehmern. Im Schuljahr 2019/2020 haben +98% gegenüber dem Schuljahr 2007/2008 mit der Ausbildung zum/zur Erzieher/in begonnen (41.483). 81% davon weiblich.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Es wird nach mehr Männern in den Kitas gerufen, doch vergessen wir die Frauen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wir brauchen neue Arbeitsmodelle in den Kitas, um all denen Flexibilität zu ermöglichen, die ebenfalls Kinder haben.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Als ehemalige Kita-Geschäftsführerin weiß ich, welche Gradwanderung es in den Kitas ist, wenn alle nach der Elternzeit nur noch Teilzeit und am liebsten am Vormittag arbeiten möchten. Ich weiß aber auch, welche unschönen Sätze sich eine Gruppen- oder Kita-Leitung anhören muss, wenn auf Grund Personalmangels eine Kita-Gruppe früher oder komplett geschlossen werden muss. Die Kitas waren während der Corona-Pandemie größtenteils nie wirklich geschlossen. Teilweise gab es eine Auslastung „in der Notbetreuung“ von über 70%. Es hat keiner danach gefragt, wie das Personal Job und Familie unter einen Hut bringt.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Es gibt bereits jetzt die ersten Auswirkungen des Fachkräftemangels zu spüren. Bis 2025/2030 wird sich dieser noch weiter erhöhen. Hier sind alle Arbeitgeber gefragt. Nicht nur die, in deren Trägerschaft sich Kindertageseinrichtungen befinden. Es sind alle Arbeitgeber gefragt, denn Kitas sind nicht nur systemrelevant, sie sind systemzentral.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           #NewKita hat begonnen mit „Digitalisierung trifft New Work in der Kita“. Mittlweile ist es zu einem ganzheitlichen Ansatz geworden, der einen Wandel in der frühkindlichen Bildung einläutet. Einen Wandel hin zu einer zeitgemäßen Pädagogik, mit zeitgemäßen Werkzeugen und Arbeitsmodellen.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wir sind bereit für diesen Wandel. Ihr
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           auch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 26 Jul 2021 09:52:06 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Es geht nur als T.E.A.M.</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Sind sie ein T.E.A.M.?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Wer mich kennt weiß, dass ich vieles im beruflichen Umfeld mit dem Säen von Pflanzensamen gleichsetze.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Egal, ob Gemüse, Obst oder eine neue Idee. Am Anfang steht ein kleiner Samen, der gehegt und gepflegt werden muss, bis er bestenfalls gesund wächst und gedeiht.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Und wenn nicht? Nicht so schlimm, dann hat eben irgendetwas nicht gepasst. Die falsche Erde, zu viel Feuchtigkeit, zu trocken oder zu wenig Sonne. Manchmal hat man keinen Einfluss darauf, wenn aus einem Samen nichts geworden ist.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Wichtig
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         ist, sich auszuprobieren, Neues zu entdecken und falls es tatsächlich funktioniert, sieht man meist nach ein paar Monaten, welch großartige Früchte dieser erste Samen trägt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Was hat dies nun damit zu tun, ob man ein T.E.A.M. ist?
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Das ist schnell erklärt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Bleiben wir doch einmal beim Säen von Pflanzensamen. Sie möchten ein neues Gemüsebeet anlegen, doch wissen nicht so recht, wie oder wo. Nun fragen Sie in Ihrem Kolleg*innenkreis herum und stellen fest, dass Kollegin 1 eine leidenschaftliche Gärtnerin ist und Ihnen genau sagen kann, welche Pflanzen miteinander harmonieren, mehr oder weniger Sonne vertragen und auch von der Erdbeschaffenheit gut zusammenpassen. Kollege 2 baut sich seine Beete selbst und gibt Ihnen viele Tipps und Kniffe, wie und wo Sie den perfekten Platz für Ihr Beet finden und welche Materialien Sie dafür verwenden können. Da er weiß, wie viel Arbeit das macht, bietet er gerne für den Bau seine Hilfe an, wenn Sie dies möchten. Kollegin 3 sät schon seit Längerem all ihre Gemüsepflanzen selbst an und hat sogar noch ein paar kleine Pflanzen, die sie Ihnen gerne schenkt, da sie sowieso immer viel zu viel ansät und dankbar ist, wenn ihr jemand die eine oder andere Pflanze abnimmt.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie freuen sich riesig und sind ermutigt ihr neues Beet selbst in Angriff zu nehmen und all die Tipps und Ideen einfließen zu lassen.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Alle waren …
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
               T olerant
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
               E mpathisch
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
               A chtsam
          &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    
              M otiviert …
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         denn, sie konnten mit ihrem Wissen weiterhelfen, unterstützen und mit jemandem, Ihnen an dieser Stelle, gemeinsam an einer neuen Idee feilen, nämlich Ihrem neuen Gemüsebeet.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Nun springen wir einmal in den beruflichen Kontext, in den Bereich der Digitalisierung von Kindertagesstätten.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Sie haben eine Idee, die Sie als Mitarbeiter*in oder Leiter*in umsetzen möchten, doch wissen Sie nicht genau, wie oder ob.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;b&gt;&#xD;
    
          Nehmen Sie Ihr T.E.A.M.
         &#xD;
  &lt;/b&gt;&#xD;
  
         mit. Sprechen Sie gemeinsam über diese Idee, diesen kleinen Samen, den Sie gemeinsam mit allen Kolleg*innen säen und zum Wachsen bringen können.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Selten weiß man (leider), welche verborgenen Talente, welche Rolemodels, in unseren Teams in den Kitas schlummern. Doch nur, wenn man alle miteinbezieht, die Erfahrungen, Kompetenzen, Leidenschaften und Energien jedes einzelnen T.E.A.M.-Mitglieds berücksichtigt und wertschätzt, kann aus dem kleinen Samen womöglich ein stattlicher Baum werden.
         &#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
  
         Fröhliches Säen! :-)
        &#xD;
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      <pubDate>Tue, 02 Mar 2021 10:47:11 GMT</pubDate>
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